Hoffest bei Nettelntroth
Neue Häuser und altes Handwerk

Füchtorf -

33 Mal lud Familie Nettelnstroth zum großen Bauernmarkt ein. Am vergangenen Wochenende folgte nun ganz offiziell nicht die 34. Auflage, sondern die Premiere des „Hoffests“. Für Gastgeber und Hauptorganisator Stefan Nettelnstroth ein logischer Schritt.

Sonntag, 02.06.2019, 18:26 Uhr
Angesichts der sommerlichen und sehr sonnigen Bedingungen nahmen viele Besucher gerne das Angebot eines schattigen Plätzchens an. An beiden Tagen freuten sich die Gastgeber über viele Gäste.
Angesichts der sommerlichen und sehr sonnigen Bedingungen nahmen viele Besucher gerne das Angebot eines schattigen Plätzchens an. An beiden Tagen freuten sich die Gastgeber über viele Gäste. Foto: Christopher Irmler

„Alles hat seine Zeit. Es wird immer schwieriger, Märkte zu organisieren. In diesem Hoffest steckt alles, was diesen Hof ausmacht.“ So sei es möglich, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und einen entspannten Tag zu erleben. „Ich bin ehrlich gesagt schon stolz, wenn wir das einmal im Jahr zeigen und anbieten können“, so Nettelnstroth , der zugleich dem insgesamt zwölfköpfigen Team aus Familienmitgliedern, Freunden und Vertrauten für die Unterstützung dankt. Nicht fehlen durften kulinarische Delikatessen des Spargeldorfs und frische Erdbeeren. „Wir sind total glücklich über das tolle Wetter und so viele Besucher.“

Gefragt seien auch die neu aufgestellten Blockhäuser. „Der Tourismus in Sassenberg und Füchtorf lebt weiter auf“, so Nettelnstroths Beobachtung. Das zweitägige Hoffest nutzte auch die Tourismus-Gemeinschaft, um ordentlich die Werbetrommel zu rühren.

Ferner wurden den Besuchern Aspekte traditioneller Landwirtschaft präsentiert. So rollten bei entsprechender Geräuschkulisse historische Traktoren wie ein Lanz Bulldog aus dem Jahr 1950 oder ein 1952er Schlüter über die Wiese des Hofs.

Bei einem Reiterparcours und dem Beschlagen der Pferde rückte das Wappentier Westfalens in den Mittelpunkt.

Und auch das Kunsthandwerk war mit zahlreichen Ständen vertreten. Für Nettelnstroth ist der Verlauf des Wochenendes ein positives Zeichen. „Das ist schon eine schöne Bestätigung, dass es richtig war, hier auf dem Land geblieben zu sein und weiter zu machen.“

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