Heimatfreunde genießen spannende Tour
Radeln auf dem „Balkon des Münsterlandes“

Füchtorf -

Drei Tage waren Mitglieder des Heimatvereins Füchtorf unter Führung von Johannes Kleine Hörstkamp bei herrlichsten Wetter in der Region „Rund um Riesenbeck“ – auch als Balkon des Münsterlands bekannt – unterwegs. Geradelt wurde über landschaftlich schönen Wegen und Pättkes.

Mittwoch, 12.06.2019, 16:47 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 16:50 Uhr
Ein spannendes Erlebnis für die Füchtorfer Heimatfreunde: Das Übersetzten mit einer kleinen Bockholter Fähre über die Ems.
Ein spannendes Erlebnis für die Füchtorfer Heimatfreunde: Das Übersetzten mit einer kleinen Bockholter Fähre über die Ems. Foto: Heimatverein

Die Rundtour des ersten Tages führte ostwärts über Brochterbeck, Laggenbeck, Ibbenbüren und wurde unterbrochen durch mehrere Stopps. Besucht wurde der Botanische Garten des Bauern Loismann in Dören­the, der mit über 200 verschiedenen Baum- und Straucharten aus aller Welt eine sehenswerte Vielfalt bot. Gleich angrenzend liegt der Naturerlebnispark „Natura Gart“. Der Park beherbergt das größte Kaltwasseraquarium Deutschlands und auch die größte künstliche Unterwasserwelt mit dazugehöriger Tauchschule. Ein weiterer Stopp wurde am Ausflugslokal Löpke eingelegt, bevor die Ibbenbürener Innenstadt erkundet wurde. Zum Abschluss gab es einen Dämmerschoppen am „Nassen Dreieck“, wo Mittellandkanal und Dortmunder-Ems-Kanal aufeinandertreffen.

Erstes Ziel des zweiten Tages war die Surenburg. Dieses Wasserschloss gehört durch seine Lage und Gestalt sicherlich zu den malerischen Schlössern des Münsterlandes, schwärmen die Heimatfreunde. Über Bevergen und Elte ging es Richtung Ems. Hier wartete der Fährmann, um alle mit seinen kleinen Boot sicher an das andere Ufer zu bringen. Für alle ein interessantes Erlebnis, zumal immer nur sechs Personen mit Fahrrad übersetzen konnten. Über Neuenkirchen ging es weiter zum Salinenpark Rheine und Kloster Bentlage, Refugium im Grünen und beliebtes Ausflugsziel. Gelegen direkt an der Ems in einen Landschaftsschutzgebiet ist das denkmalgeschützte ehemalige Kreuzherrenkloster jetzt im Besitz der Stadt Rheine und dient als Kulturzentrum und Museum. Bei dem schönen Wetter durfte auf dem Rückweg ein Stopp am Torfmoorsee bei Hörstel nicht fehlen. Als Naherholungsgebiet verdankt der 24 Hektar große See seine Entstehung dem Bau der Autobahn A30.

An „Tag drei“ radelte die Gruppe über Hörstel und besuchte dann die Doppelmühlenanlage „Knollmann Mühle“, in der der Heimatverein Hörstel ein Bleibe gefunden hat. Vorbei am Herthasee, durch das Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ ging es nach Recke.

Nach einer Mittagspause radelten die Füchtorfer zurück vorbei am Yachthafen von Recke zur letzten Station der dreitägigen Reise, dem Kloster Gravenhorst. In dieser ehemaligen Zisterzienserinnen-Abtei, welche zu einen Kunsthaus umgestaltet wurde, endete die Reise mit einem Kaffeetrinken.

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