Treffen mittwochs für Jedermann im Brook
Ein Abzeichen nicht nur für „Sportskanonen“

Sassenberg -

Es gibt durchaus einen gesunden Konkurrenzkampf, wenn Maria Rüdenholz und Elke Ulbrich einmal pro Woche zum Ablegen des Sportabzeichens einladen. Familienmitglieder wetteifern um schnellere Zeiten und höhere Weiten.

Freitag, 09.08.2019, 14:43 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 15:00 Uhr
Stolze 1,10 Meter weit sprang der dreijährige Felix. Die starke Leistung kam sicherlich auch dank der Anfeuerung durch seinen Großvater Friedhelm Philipper zustande.
Stolze 1,10 Meter weit sprang der dreijährige Felix. Die starke Leistung kam sicherlich auch dank der Anfeuerung durch seinen Großvater Friedhelm Philipper zustande. Foto: Christopher Irmler

An jedem Mittwoch besteht zwischen 17.30 und 19 Uhr die Möglichkeit, die körperliche Fitness unter Beweis zu stellen. Zur Wahl stehen unterschiedliche Herausforderungstypen – angefangen mit dem Bereich Ausdauer, bis zu Anforderungen in Sachen Kraft, Schnelligkeit und Koordination. „Die Sportler entscheiden selbst, welche Disziplinen sie besonders ansprechen.“ Einzige Einschränkung: eine schwimmerische Prüfung ist in jedem Fall Bestandteil des Sportabzeichens.

Dass nur „Sportskanonen“ den Weg ins Waldstadion im Brook finden, ist derweil ein Mythos. „Wichtig ist nur die Motivation.“ Denn mitmachen kann jeder Sportinteressierte. Da die „Minis“ noch kein Seepferdchen gemacht haben, entfällt diese Disziplin beim Mini-Abzeichen, es folgen alters- und geschlechterspezifische Staffelungen. Die ältesten Teilnehmer, so berichten Elke Ulbrich und Maria Rüdenholz, sind Ü-70.

Einer der jüngsten Aktiven ist am Mittwoch der dreijährige Felix, der sich gemeinsam mit seinen Großeltern Annette und Friedhelm Philipper sportlich betätigte. Es ist ein Beleg für den Ansatz, dass Menschen jeden Alters das Sportabzeichen ablegen können – und das an einem einzigen Tag. Die Teilnahmebedingungen sind recht schnell zusammengefasst.

„Man muss nicht Mitglied des Sportvereins sein. Jeder darf vorbeikommen“, unterstreicht Maria Rüdenholz. Die Teilnahmegebühr von drei Euro sei ebenfalls überschaubar. Fehlen nur noch Sportsachen, ein geeignetes Schuhwerk und auf geht es in den Brook.

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