Jessica Benson lebte in den Vereinigten Staaten
Nach zwei Jahren in den USA: "Miniaturland Sassenberg"

Sassenberg -

„Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, meint Jessica Benson. Kein Wunder, denn die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den Vereinigten Staaten und ist erst seit der vergangenen Woche wieder zurück in Deutschland.

Sonntag, 11.08.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 11.08.2019, 18:17 Uhr
Jessica Benson lebte zwei Jahre in den USA und bereiste fast das ganze Land.
Jessica Benson lebte zwei Jahre in den USA und bereiste fast das ganze Land. Foto: privat

2017 machte Jessica Benson ihr Abitur auf dem Augustin-Wibbelt-Gymnasium in Warendorf. Zwei Tage nach ihrem Abiball ging es in die USA. Die Sassenbergerin wollte als Au-Pair arbeiten und das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ erkunden. „Vorher bin ich nie viel gereist, bin erst zwei- bis dreimal geflogen und auch nie weit weg“, sagt Benson, die ihr Abenteuer USA in New York begann. Dort wurde sie von einer Organisation auf ihre Aufgaben als Au-Pair vorbereitet.

Seattle, Florida, Portland

Dann ging es für die damals 19-Jährige nach Seattle, wo sie sich um zwei Kinder kümmerte – für vier Monate. Danach lebte Jessica Benson für acht Monate in Florida und anschließend ein Jahr lang bei einer Familie in Portland. „Die Arbeit mit den Kindern war schon anstrengend. Ich hatte meistens eine 45-Stunde Woche“, berichtet das Au-Pair-Mädchen. Die meisten Kinder seien aber wirklich nett und lieb gewesen – mit Ausnahme einer 9-Jährigen. Die habe ihr öfter Zettel an die Zimmertür geklebt mit Aufschrift „Leave the Country!“ (Verlass das Land!).

Jessica Benson - zwei Jahre in den USA

1/38
  • Heimweh hatte Jessica Benson nie. Dafür gefiel es ihr in den USA einfach zu sehr.

    Foto: privat
  • In San Francisco fuhr sie mit den „Cable Cars“...

    Foto: privat
  • in Alaska mit dem Snowmobil...

    Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: Jessica Dirkes
  • „Sassenberg wirkt wie ein Miniaturland“, sagt Jessica Benson. Kein Wunder: die 21-Jährige lebte zwei Jahre in den USA und hat dort mehr gesehen, als es die meisten Amerikaner je tun werden. Foto: privat

Obwohl die Eltern des neunjährigen Mädchens recht unpolitisch gewesen seien, habe das Kind oft versucht den amerikanischen Präsidenten Donald Trump nachzueifern. „Das war grausam“, erinnert sich Benson, die sowieso lieber über ihre Reise-Erfahrungen und Abenteuer berichtet. Denn jedes Wochenende und jeden freien Tag war sie unterwegs. Hat die Gegenden in ihren Heimatorten erkundet und ist durch die USA und die anliegenden Länder gereist.

Viel erlebt

Jess, wie sie von ihren Freunden nur genannt wird, hat viel erlebt. Nach zwei Jahren in den Vereinigten Staaten hat die 21-Jährige mehr gesehen, als fast jeder Amerikaner von seinem Land. Die Sassenbergerin war in Vancouver, in Chicago, in San Francisco, in Fort Lauderdale und in Las Vegas. Viele neue Freunde hat sie kennengelernt. „Von überall aus der Welt, meistens auch Au-Pairs“, berichtet sie. Mit denen ist sie dann gereist. Nach Mexico, war dort im Touristen-Ort Cancun, der Hauptstadt Mexico City und hat eine Freundin in Santiago de Queretaro besucht.

Am Grand Canyon übernachtete sie in einem Camper, in Fairbanks in Alaska war sie mit Schlittenhunden und Huskeys bei minus 20 Grad im Schnee unterwegs.

„Damit ich mir die Reisen leisten konnte, wurde ich richtig kreativ. Habe günstige Angebote gesucht, einige Klamotten verkauft.“ Jessica Benson hatte die Entdecker-Lust gepackt.

In Los Angeles spazierte sie über den Walk of Fame, in Las Vegas schlenderte sie durch die Casinos, mit dem Crater Lake besuchte sie den tiefsten See Amerikas. Highlights für sie waren der Besuch auf Maui (Hawaii) und das Schwimmen mit Haien und Schweinen auf den Bahamas. Auch auf Festivals und Konzerten war die 21-Jährige. Besonders angetan hat es ihr aber der amerikanische Sport. Beim Basketball, beim American Football, beim Lacrosse, beim Fußball und beim Eishockey war sie in diversen großen Stadien. „Ich selbst habe eine Handball-Mannschaft gefunden, in der ich mittrainieren konnte. Das war super. Normalerweise ist der Sport in den Vereinigten Staaten nicht so populär“, erzählt sie.

Schwieriges Kontakthalten

Auf Instagram und einem persönlichen Blog ließ die Sassenbergerin ihre Freunde in der Heimat an ihren Reisen und dem Leben in den USA teilhaben. „Ansonsten war das Kontakthalten über zwei Jahre eher schwierig. Zum Glück hat es mir wohl niemand zu übel genommen“, stellt Benson fest.

Zurück in der Heimat gilt es für die Abiturientin sich wieder an die Bedingungen in Deutschland und Sassenberg zu gewöhnen. Ihre Familie hat sie zum ersten Mal seit zwei Jahren wiedergesehen, eine Woche lang plagte sie der Jetlag. Immer wieder rutschen der 21-Jährigen englische Ausdrücke über die Lippen.

„Ich mag Sassenberg. Ich kann mir nicht vorstellen ewig hierzubleiben“, so Jessica Benson. Sie wird aber wohl für mindestens ein Jahr bei ihren Eltern wohnen und nebenbei jobben gehen. „Ich brauche ja Geld, schließlich will ich jetzt Europa erkunden.“

Zum Wintersemester 2020/2021 will sie dann ein Studium beginnen – natürlich in einer großen Stadt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6840730?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Mordkommission ermittelt nach Gasexplosion in einem Wohnhaus
Am Max-Klemens-Kanal: Einsatz der Feuerwehr: Mordkommission ermittelt nach Gasexplosion in einem Wohnhaus
Nachrichten-Ticker