Juxturnier am Dreiländereck
Rabauken und Banausen im Wald

Füchtorf -

Spiel und Spaß an einer historischen Wegmarke zeichnen das Juxturnier des Heimatvereins am Dreiländereck aus. Am Freitagnachmittag war es wieder soweit; im Rahmen der Ferienspieltage sollte die markante Lichtung an der Kreis- und Ländergrenze wieder Schauplatz für abwechslungsreiche Spiele werden. Am Heimathaus im Dorfkern ging die kurze Fahrradtour los.

Montag, 19.08.2019, 05:16 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 20:11 Uhr
Beim Astsägen am Dreiländereck legten sich die Jungen der vier Gruppen mächtig ins Zeug. Welche von ihnen die schnellste war, erfuhren sie zum Abschluss des Juxturniers am Heimathaus.
Beim Astsägen am Dreiländereck legten sich die Jungen der vier Gruppen mächtig ins Zeug. Welche von ihnen die schnellste war, erfuhren sie zum Abschluss des Juxturniers am Heimathaus. Foto: Christopher Irmler

Aufgrund von Terminüberschneidungen fiel die Teilnehmerzahl mit 13 im Vergleich zu den Vorjahren jedoch relativ gering aus. Und auch die Tatsache, dass sich ausschließlich Jungen den Herausforderungen stellten, dürfte ein Novum der Juxturnier-Ferienspieltage sein.

Der Stimmung taten diese Umstände jedoch keinen Abbruch – im Gegenteil! Voller Elan stellten sich die vier Gruppen der „Unkemänner“, „Wilde Horde“, „Banausen“ und „Rabauken“ den Herausforderungen, die sich Josef Böckenholt, Marlies und Harald Borisch, Josef Hälker, Horst Jürgens und Clemens Knappheide ausgedacht hatten.

Echtes Teamwork war etwa beim Lanzenstechen gefragt. Schließlich musste die Aufgabe mit verbundenen Aufgaben bewältigt werden. So verwunderte es kaum, dass so mancher Lanzenhieb die großen Ballons verfehlte. Doch nach und nach meisterten die Acht- bis Zehnjährigen die Herausforderung. Es war ein recht breitgefächertes Anforderungsprofil. So ging es beim Schubkarrenrennen und dem Astsägen um die schnellste Zeit. Beim Flaschenangeln hingegen waren Konzentration und ein ruhiges Händchen gefragt. Ohne Kraft und die richtige Technik war beim Holzstückewerfen kaum mit Punkten zu rechnen.

Den Jungen bereitete das Juxturnier sichtlich Freude. Klar, dass sie nun erfahren wollten, wer die kleine Meisterschaft am besten bewältigt hatte. Die Antwort darauf wurde im Ort gelüftet. So kehrte die Gruppe zurück zum Heimathaus, wo mit dem Grillen und der Siegerehrung ein ereignisreicher Nachmittag abgerundet wurde.

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