Töpfern in den Ferien
Kreative Hobbykünstler

Füchtorf -

Reger Betrieb trotz Sommerferien: Viele Mädchen und Jungen nutzten am Montagnachmittag das Angebot des Fördervereins. Dieser hatte im Rahmen der Ferienspieltage zum gemeinsamen Töpfern eingeladen. Schulleiterin Marlies Borisch begrüßte die Teilnehmer und die Organisatorinnen Andrea Budde und Melanie Querdel im Keller der Bildungseinrichtung. Hier hatten die Kinder die Herangehensweise schnell verinnerlicht.

Mittwoch, 21.08.2019, 07:25 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 20:11 Uhr
Im Keller ihrer Grundschule formten die Mädchen und Jungen tolle Kunstwerke aus Ton. Bis zum fertigen Werk werden jedoch noch einige Wochen vergehen.
Im Keller ihrer Grundschule formten die Mädchen und Jungen tolle Kunstwerke aus Ton. Bis zum fertigen Werk werden jedoch noch einige Wochen vergehen. Foto: Christopher Irmler

Zunächst stand die Frage im Raum, ob es eher die hellere oder dunklere Variante sein sollte. Dies, so erläuterte ihnen Borisch , habe einen Einfluss auf die Farbe der Kunstwerke nach dem abgeschlossenen Brennvorgang. War diese erste Entscheidung gefallen, wurde es laut. Schließlich galt es, das Stück Ton 20 Mal auf dem Tisch auszuschlagen, damit die Luft aus dem Werkstoff entweichen konnte.

Von nun an war es den Nachwuchskünstlern überlassen, was aus der rohen Masse entstehen sollte. Der zunächst unförmige Klumpen wurde nach und nach mit einem Nudelholz in Form gebracht. Der Kreativität der Kinder waren nun kaum Grenzen gesetzt. Manche entschieden sich für Krüge oder Schilder, andere formten Figuren wie Tiere oder Engel.

Einen Haken hatte das kreative Werkeln aber schon: So konnten die Kinder ihre Kunstwerke leider nicht umgehend mit nach Hause nehmen und ihren Eltern und Geschwistern zeigen.

„Es braucht nun einmal seine Zeit“, wusste Marlies Borisch aus Erfahrung zu berichten. Zunächst werden die kleinen Kunstwerke drei Wochen im Schulkeller gelagert. Danach wandern Figuren, Schilder und Co. in den Ofen. Wahlweise können sie danach noch glasiert werden. Eine ganz schöne Geduldsprobe nach der von den Kindern getanen Arbeit. Schulleiterin Borisch nennt die Schulherbstferien als realistischen Zeitpunkt, an dem die Kunstwerke ausgehändigt werden können.

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