Kottenrock-Festival
Bands heizen dem Publikum ein

Sassenberg -

Viele Jahre wurde an Sassenbergs östlichem Stadtrand, genauer gesagt auf Hof Hülsmann am Hilgenbrink, das Kottenrock-Festival gefeiert.

Montag, 02.09.2019, 07:00 Uhr
„Prism“ überzeugten das Publikum mit einem gelungenen Auftritt und wuchtigem Alternative Rock.
„Prism“ überzeugten das Publikum mit einem gelungenen Auftritt und wuchtigem Alternative Rock. Foto: Christopher Irmler

Nun lebte diese alte Tradition in direkter Nachbarschaft wieder auf. Wenige hundert Meter vom ursprünglichen Festgelände entfernt feierte „Kottenrock 2.0“ am Samstagabend ein Comeback der besonderen Art.

Seit Mittwochabend hatten die acht Organisatoren um Susi Wittkamp mit dem Aufbau auf Hof Hülsmann – in diesem Fall jedoch jenem von Bernhard Hülsmann – begonnen. Unterstützung erhielten sie dabei von Aktiven des KCK Sassenberg. „Wir möchten uns ausdrücklich bei den Nachbarn für die gute Zusammenarbeit bedanken“, so Wittkamp. Auch das Ordnungsamt der Stadt und die Feuerwehr hätten das junge Orga-Team wohlwollend begleitet.

Bereits am Freitag feierten die Organisatoren ein kurzes „Kottenrock auf Probe“, als sie Bühne und Technik prüften. Am Samstagnachmittag war dann der große Moment gekommen. Gegen 17 Uhr eröffnete die Band „Fräulein Ingrid aus Stockholm“ den Konzertabend. Nach und nach strömten die am Ende rund 300 Gäste zum Hof Hülsmann, wo auch das für Festivals typische Armband nicht fehlen durfte. Und tatsächlich hatten die Planer die Wiese zu einem kleinen Festivalgelände umgewandelt.

Neben der großen Bühne rundeten Zelte, ein Merchandising-Stand der Bands und diverse Bierzeltgarnituren das stimmige Bild ab. Viele Gäste an diesem Samstagabend besuchten einst den Namensvetter. Unter anderem aufgrund des neu entstandenen Baugebiets am Stadtrand war eine Neuauflage an historische Stelle nicht mehr möglich. „Wir haben die Bühne extra so aufgebaut, dass der Schall möglichst weg von der Siedlung geht“, berichtete Wittkamp von den Bemühungen, einerseits ausgelassen zu feiern, andererseits niemanden zu stören. Auf der Bühne folgten „Goodbye, Old Me“, „Prism“ und die „Stille Reserve“, die dem Publikum ordentlich einheizten.

„Wir sind gerade einfach nur glücklich“, hatte sich Wittkamp über den Verlauf des Festivals gefreut. Auch die Gäste reagierten positiv auf das neue Angebot. Nach dem großen Finale auf der Bühne gegen 22.45 Uhr hatten die Planer eigentlich vor, noch eine Weile gemeinsam die gelungene Premiere von „Kottenrock 2.0“ zu feiern. Doch schon bald war – zunächst nur in der Ferne – ein Gewitter zu vernehmen. Angesichts der Gefahr von Regen, Blitz und Donner musste dieser Plan letztendlich verworfen werden. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

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