Arbeitsgemeinschaft Füchtorfer Vereine
Weihnachtsmarkt abgesagt

Füchtorf -

In diesem Jahr wird es keinen Weihnachtsmarkt vor der Füchtorfer Pfarrkirche geben. Dies gab Hendrik Knemeyer überraschend im Rahmen der Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft Füchtorfer Vereine bekannt. Knemeyer sprach stellvertretend für den mit der Organisation betrauten Gewerbeverein.

Donnerstag, 05.09.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 15:58 Uhr
In der Gaststätte Artkamp-Möllers kamen am Dienstagabend die Vertreter der in der Arbeitsgemeinschaft organisierten Füchtorfer Vereine zusammen.
In der Gaststätte Artkamp-Möllers kamen am Dienstagabend die Vertreter der in der Arbeitsgemeinschaft organisierten Füchtorfer Vereine zusammen. Foto: Christopher Irmler

„Mit so wenigen Leuten ist das einfach nicht machbar“, bedauerte Knemeyer . So seien lediglich fünf Aktive am Samstag und Sonntag im Einsatz. Der Gewerbeverein wolle jedoch weiterhin die Holzhütten zur Verfügung stellen.

Schnell kamen die Vertreter der mehr als 30 Vereine zu dem Schluss, nicht innerhalb von drei Monaten eine tragfähige Lösung ausarbeiten zu können. Daher lautete eine Idee für die normalerweise auf dem Markt vertretenen Vereine, sich an der Nikolausfeier des Zucht-, Reit und Fahrvereins St. Hubertus am 4. Dezember und dem Weihnachtsmarkt auf Haus Harkotten (15. Dezember) zu beteiligen.

Grundsätzlich fiel der Rückblick der Verantwortlichen positiv aus. „Ob großer oder kleiner Verein, ob viele oder wenige Veranstaltungen – alle sind wichtig“, lobte Klaus Hölscher das Engagement der Vereine. „Reden ist die eine Sache, machen die andere. Ihr tut beides.“ Besonders das Mitwirken vieler Vereine bei den Ferienspieltagen hätte die Stärke der Gemeinschaft verdeutlicht. Am Dienstagabend verkündete der Vorsitzende gleich zwei Neuaufnahmen. Neu dabei ist die Mutter-und-Kind-Hilfe, der Taubenzuchtverein Derby kehrte nach zwischenzeitlicher Abstinenz in den Kreis der Füchtorfer Vereine zurück. Damit sind 33 Vereine in der Arbeitsgemeinschaft organisiert – was zumindest im Falle des Vereinsbaums auf dem Tie für eine gewisse Herausforderung sorgen dürfte. Schließlich ist jedes Mitglied mit einem eigenen Schild vertreten. Dass die gelebte Gemeinschaft sich auch in finanzieller Hinsicht auszahlt, machte der Kassenbericht von Christian Schöne deutlich. Haupteinnahmequelle bleibe der Spargelfrühling. Der erzielte Erlös kommt dem Vereinsleben im Golddorf zugute. Allerdings fiel der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger aus. „Es war eben nicht so ein Spargelfrühlings-Wetter, wie man es sich erhofft hat. Das Feedback war aber trotzdem positiv“, zog Benefader Bilanz. Jeder Verein wurde am Dienstagabend mit 130 Euro bedacht.

Perspektivisch möchte das Vorstandstrio auch jüngere Aktive einbinden. So sollen die Vereinsvertreter intern die Werbetrommel rühren, um die Vernetzung mit der „Generation U-30“ sicherzustellen. Die anwesenden Verantwortlichen reagierten positiv auf diesen Vorschlag und signalisierten ihre Zustimmung.

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