Schulhofvorplatz der Johannesschule wird saniert
Komplette Neugestaltung

Sassenberg -

Der Schulhofvorplatz der Johannesschule ist in einem schlechten Zustand. Schon seit Jahren wünscht die Schulleitung eine Sanierung, und die ist nun greifbar nahe. Der Infrastrukturausschuss beschäftigte sich in seiner Sitzung am Mittwoch mit den beiden Maßnahmenvarianten, die vom Planungsbüro nts erarbeitet worden sind.

Freitag, 27.09.2019, 14:00 Uhr
Der Schulhofvorplatz der Johannesschule ist in einem bedenklichen Zustand. Der Infrastrukturausschuss beschloss am Mittwoch, dass er komplett neu gestaltet wird.
Der Schulhofvorplatz der Johannesschule ist in einem bedenklichen Zustand. Der Infrastrukturausschuss beschloss am Mittwoch, dass er komplett neu gestaltet wird. Foto: Ulrich Lieber

Maßnahme A umfasst die Neugestaltung des Schulhofplatzes und des umliegenden Geländes hinter der Turnhalle. Die Oberfläche des Schulhofplatzes soll mit Betonpflaster neu hergestellt werden. Zusätzlich sind mehrere Mastleuchten vorgesehen, die eine ausreichende Beleuchtung sicherstellen sollen. Für die Neuerrichtung des kompletten Schulhofplatzes und des umliegenden Bereiches hinter der Turnhalle liegt die Kostenschätzung der Maßnahmenvariante A bei 590 780,26 Euro.

Alternativ wurde zur Reduzierung des Investitionsaufwandes eine Maßnahmenvariante B erarbeitet. Die Maßnahmenvariante B umfasst die komplette Neugestaltung des vorderen Schulhofplatzes sowie eine reduzierte Herrichtung des umliegenden Geländes hinter der Turnhalle zum Parken. Für den umliegenden Bereich hinter der Halle ist zur Zeit eine unebene Asphaltdecke vorhanden, so dass eine vollständige Neugestaltung nicht erforderlich ist. Die Planung sieht demnach vor, dass dieser Bereich für Lehrerparkflächen hergerichtet wird und insoweit nur Teilflächen zur Nutzung der Fläche neu gestaltet werden, um eine Nutzung hinter der Halle zu ermöglichen. Für die Maßnahmenvariante B liegt die Kostenschätzung bei 367 807,58 Euro.

Dass der Schulhofvorplatz saniert werden muss, darüber waren sich fast alle Fraktionen einig. Lediglich Johannes Philipper (FDP) meldete Bedenken aufgrund der Finanzsituation an. „Ich sehe das kritisch, wenn 400 000 oder 600 000 Euro für einen Parkplatz ausgegeben werden sollen. Das fördert nicht die Bildung. Wir würden es zumindest unter finanziellem Vorbehalt sehen, zumal uns auch 500 000 Euro Gewerbesteuer fehlen.“

„Ich glaube schon, dass wir die Maßnahme in den Haushalt einfließen lassen sollten“, widersprach Peter Holz (FWG) und fand Unterstützung bei Rüdiger Völler (CDU). „Verkehrssicherheit ist wichtig. Wenn ein Kind auf den Kopf fällt, dann fördert das auch nicht die Bildung.“ Martin Arenhövel (CDU) teilte diese Sorgen: „Wenn ein Kind fällt, dann ist das gefährlich und wir müssen uns Vorwürfe gefallen lassen.“

Am Ende stimmten fast alle Ausschussmitglieder der Maßnahmenvariante B zu, Martin Arenhövel plädierte sogar für die kostenintensivere Maßnahme A.

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