Sporthalle Füchtorf offiziell eröffnet
Vorzeigeobjekt auch für andere Gemeinden

Füchtorf -

Was lange währt wird endlich gut, und das lässt sich über die Füchtorfer Sporthalle wirklich sagen. Am Freitagmorgen wurde sie im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht und von den Pastören Norbert Ketteler und Michael Prien eingeweiht.

Freitag, 27.09.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 27.09.2019, 23:42 Uhr
Die feierliche und symbolische Schlüsselübergabe (v. l.): Bürgermeister Josef Uphoff, Architekt Matthias Ossege, SC-Ehrenvorsitzender Kalli Schlingmann und Schulleiterin Marlies Borisch,
Die feierliche und symbolische Schlüsselübergabe (v. l.): Bürgermeister Josef Uphoff, Architekt Matthias Ossege, SC-Ehrenvorsitzender Kalli Schlingmann und Schulleiterin Marlies Borisch, Foto: Ulrich Lieber

„Es ist mir eine besondere Freude Euch zu einem großen Tag zu begrüßen“, sagte Bürgermeister Josef Uphoff . Denn eine Sporthalle zu bauen, das passiere in einer kleinen Stadt wie Sassenberg sehr selten, und in einem Dorf wie Füchtorf noch seltener. Zuletzt sei 1986 die zweite Herxfeldhalle in Sassenberg errichtet worden, die Füchtorfer Halle stammt aus dem Jahr 1971.

Uphoff erinnerte an die Geschichte und den Wunsch der Füchtorfer, schon Ende der 80er Jahre eine neue Halle zu wollen. Nach mehreren Rückschlägen wurde diese nun endlich für rund zwei Millionen Euro gebaut. „Wir sind gemeinsam stolz auf das Erreichte, und zum Glück ist es keine unendliche Geschichte geworden.“

Schulleiterin Marlies Borisch dankte den Ratsmitgliedern und den Architekten, für die gelungene Umsetzung. Helmut Benefader, stellvertretender Vorsitzender des SC Füchtorf, dankte ebenfalls allen Beteiligten für das Vorzeigeobjekt. Der Durchbruch sei 2017 mit der Idee des Gesamtkonzeptes geschafft worden. Neue Sporthalle, Umnutzung der alten Sporthalle zum Gemeindehaus und Abriss des alten Sportlerheims bis auf das Funktionsgebäude. „Das ist sicher auch eine gute Idee für andere Gemeinden“, meinte Benefader.

Die Pastöre Norbert Ketteler und Michael Prien weihten die Halle ein. „Es ist ein schönes Gebäude, das in die Landschaft passt“, sagte Ketteler, der daran erinnerte, dass die Halle auf ehemaligem Kirchengrund steht. „Wir brauchen Bewegung und Sport.“ Michael Prien ließ zwei Jungen gegeneinander laufen und machte deutlich, dass Siegen nicht alles ist. „Siege sind vergänglich. Ich wünsche Euch, dass ihr in der Turnhalle Spaß be der Anstrengung habt.“

Architekt Matthias Ossege überreicht den Symbolischen Schlüssel an Marlies Borisch, Josef Uphoff und den SC-Ehrenvorsitzenden Kalli Schlingmann. Danach zeigten die Klassen 4a und 4b eine sportliche Übung mit Ball, ehe sechs Einradfahrerinnen zu begeistern wussten.

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