Waldtag der Johannesschule
Knifflige Fragen für Viertklässler

Sassenberg -

Für die Klasse 4 a der Johannesschule ging es am Mittwochmorgen in den Wald. Nahe des Feldmarksees hatte Martin Sievers seine rollende Waldschule aufgebaut.

Donnerstag, 03.10.2019, 12:00 Uhr
Gemeinsam mit Martin Sievers verbrachten die Johannesschüler einen spannenden Vormittag im Wald. Dabei lernten sie auch die hier heimischen Tierarten kennen.
Gemeinsam mit Martin Sievers verbrachten die Johannesschüler einen spannenden Vormittag im Wald. Dabei lernten sie auch die hier heimischen Tierarten kennen. Foto: Christopher Irmler

An Gesprächsthemen und vor allem an Anschauungsmaterial mangelte es wahrlich nicht. So ging es zunächst einmal um die Bäume des heimischen Waldes. Auch die grundsätzliche Bedeutung des Waldes wurde den Mädchen und Jungen schnell bewusst.

Dicht an dicht drängten sich die Kinder dann um einen langen Tisch, auf dem Sievers einige Felle platziert hatte. Doch bei aller Neugier musste sie der langjährige Hegeringleiter auch ein wenig bremsen. „Es funktioniert nicht, Felle zu streicheln und gleichzeitig zuzuhören“, sprach der Sassenberger aus Erfahrung. Nach und nach gelang es den Schülern, die Felle den entsprechenden Tieren zuzuordnen.

Allerdings hatte Martin Sievers auch so manch knifflige Frage vorbereitet. Wofür genau benötigt das Dachs eigentlich derart große Krallen, obwohl er gar nicht klettern kann? Des Rätsels Lösung: ähnlich wie der Fuchs legt sich auch der Dachs einen eigenen Bau an. Die Krallen helfen ihm somit bei den Erdarbeiten.

Im Gegensatz dazu seien Marder ausgezeichnete Kletterer. Dies erleichtere ihre Suche nach Beute. „Da müssen die Eichhörnchen echt aufpassen“, warnte Sievers.

Die Frage nach heimischen Bären verneinten die Kinder – und hatten damit eigentlich nicht ganz Unrecht. Der Mensch selbst brachte vor 80 Jahren Waschbären aus Nordamerika nach Europa. „Mittlerweile haben wir viele von ihnen hier in Deutschland– auch im Kreis Warendorf.“

Zwischen den Unterrichtsstunden mit Martin Sievers genossen die Kinder die Pausen auf dem großen „Waldsofa“ – einer Sitzgelegenheit aus Baumstämmen.

Wieder zu Hause angekommen, hatten sie eine Menge zu erzählen.

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