Bunter Abend der KFD Sassenberg
Thekreisa blickt in die Berufswelt

Sassenberg -

Was hat der Klimawandel mit der Berufswahl zu tun? Jede Menge! - Jedenfalls, wenn es nach dem sprachgewandten „Facility-Manager“ im jüngsten, sehr gelungenen Programm der KD- Theatertruppe „Thekreisa“ geht.

Donnerstag, 10.10.2019, 11:00 Uhr
Sekretärin oder Diktiergerät? Bei der Sekretärin doch eigentlich gar keine Frage, oder?
Sekretärin oder Diktiergerät? Bei der Sekretärin doch eigentlich gar keine Frage, oder? Foto: Ulrike von Brevern

Aber auch Möchte-Gern-Casanovas, Finanzamtsbetrüger und blonde Friseurinnen finden ihren Platz in „Augen auf bei der Berufswahl“, das beim ersten Bunten Abend am Dienstag im Saal Börding Premiere feierte.

In einem rund zweistündigen Assessment-Center lieferten die 14 Frauen von Thekreisa rund zwei Stunden lang ein perfekt abgestimmtes Feuerwerk origineller Ideen. Zum letzten Mal dabei: Magret Fischer , die nach 43 Jahren, zum Bedauern ihres Publikums die Bühne verlässt. „Wir werden das eine oder andere Dilemma erleben, über das wir im Traum noch nicht nachgedacht haben“, hatte Mechthild Dunker, Mitglied des KFD-Leitungsteams in ihrer Begrüßung schmunzelnd angekündigt und damit nicht zu viel versprochen.

So musste etwa „Udo“ (Anett Haufe) erleben, dass selbst das Einhalten von Regeln im Berufsleben seine Tücken hat und zur Entlassung führen kann. Für eine sehr umfangreiche Dame, gespielt von Petra Kortenbreer, bedeutete die unfreiwillige Begegnung mit Modezar Karl Lagerfeld den Auftakt zu einer Karriere besonderer Art. Ihr mitreißender in Platt gesprochener Bericht über die Erlebnisse in der Welt von „dat Heidi“ und „dat Naomi“ stießen beim Publikum auf ganz besondere Aufmerksamkeit.

Überhaupt waren gefestigte Fremdsprachenkenntnisse bei den Schauspielerinnen in diesem Jahr offenbar Einstellungsbedingung. Nicht nur bei Efje, alias Gitte Strotmann, die als niederländische Ehetherapeutin begeisterte, sondern auch bei Annett Haufe, die sich im Zuge der Völkerwanderung perfekt nicht nur des Afrikanischen, sondern auch des Arabischen, Chinesischen und Russischen mächtig zeigte. Im Menü der knapp 20 Sketche sorgte „Bodenkosmetikerin Beate“ (Renate Schräer) mit ihren erfrischenden Lebensweisheiten für ein verbindendes Band und humorvolle Einsichten. Die Gesangseinlage zu einem alle Damen verbindenden Schlangenproblem, sorgte nicht nur wegen des schmissigen Textes für viel Applaus.

Für die Aufführungen am heutigen Donnerstag um 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen sowie am morgigen Freitag um 19 Uhr sind noch Restkarten zu haben.

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