Erweiterung der St.-Nikolaus-Schule
Arbeiten liegen im Zeitplan

Sassenberg -

Die Arbeiten für den Anbau der Nikolausschule liegen voll im Zeitplan. Bürgermeister Josef Uphoff ist optimistisch: „Wir wollen Ende April fertig sein.“

Donnerstag, 31.10.2019, 13:00 Uhr
Die Arbeiten für Erweiterung der St.-Nikolaus-Schule liegen im Zeitplan. Im neuen Anbau werden die Bis-Mittag-Betreuung und ein Computerraum Platz finden.
Die Arbeiten für Erweiterung der St.-Nikolaus-Schule liegen im Zeitplan. Im neuen Anbau werden die Bis-Mittag-Betreuung und ein Computerraum Platz finden. Foto: Ulrich Lieber

Der Kostenrahmen werde wohl leicht überschritten, vermutet er. Im Haushalt sind 900 000 Euro eingeplant, aber die Ausschreibungsergebnisse deuten darauf hin, dass es zwischen 900 000 und einer Million Euro werden könnten. „Einige Gewerke sind noch nicht ausgeschrieben, aber insgesamt liegen wird leicht über der Kalkulation“, sagt der Bürgermeister.

Da passt es ganz gut, dass über das Programm „NRW.Bank.Gute Schule 2020“ rund 269 000 Euro als Fördermittel eingesetzt werden können. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde die Kreditaufnahme aus diesem Programm noch einmal vorgestellt. Was auf den ersten Blick wie eine Verschuldung für die Stadt aussieht, erweist sich bei genauer Betrachtung als komplette Förderung. Die Schuldendiensthilfen werden den Kommunen durch vollständige Übernahme ihrer Zins- und Tilgungsleistungen für Kredite in einer Gesamthöhe von bis zu zwei Milliarden Euro, die im Rahmen des Programms „NRW.BANK.Gute Schule 2020“ aufgenommen werden, gewährt.

Jede Kommune kann jährlich bis zu 25 Prozent ihres in der Anlage zu diesem Gesetz ausgewiesenen Gesamtkreditkontingents in den Jahren von 2017 bis 2020 in Anspruch nehmen. Nicht in Anspruch genommene Kreditkontingente des jeweiligen laufenden Kalenderjahres werden einmalig in das folgende Kalenderjahr übertragen. Auf die Stadt Sassenberg entfällt ein Kreditkontingent in Höhe von 792176 Euro – 198 044 Euro jährlich für die Jahre 2017 bis 2020.

Die Verwaltung rechnet damit, dass in diesem Haushaltsjahr für die Maßnahme mindestens Auszahlungen in Höhe des Restbetrages aus dem Kreditkontingent 2018 (71 088 Euro) und des Kreditkontingents 2019 (198 044 Euro) geleistet werden. Der Kredit wird auf 269 000 Euro geglättet. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig zu.

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