Mitgliederversammlung der CDU
Frauen für den Rat gesucht

Sassenberg -

Am 13. September 2020 findet die nächste Kommunalwahl statt. Die Mitglieder der Ortsunion stellten am Mittwochabend in der Mühle erste Weichen und diskutierten die politischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit.

Samstag, 02.11.2019, 08:00 Uhr
Am Mittwochabend fand die Mitgliederversammlung der CDU statt. Insgesamt 17 stimmberechtigte Parteimitglieder waren in die Begegnungsstätte Mühle gekommen.
Am Mittwochabend fand die Mitgliederversammlung der CDU statt. Insgesamt 17 stimmberechtigte Parteimitglieder waren in die Begegnungsstätte Mühle gekommen. Foto: Christopher Irmler

„Wir müssen einfach darüber reden, was wir hier in den letzten Jahren und Jahrzehnten geleistet haben“, so der Vorsitzende Rüdiger Völler . In Sassenberg und Füchtorf lebe man auf einer „Insel der Glückseligen“. „Wir haben funktionierende Vereine und Parteien.“ Der Umgang der politischen Bewerber sei fair – im Gegensatz zu mancher Debatte im Bundes- oder Landtag. „Wir als Ortsunion sind die kleinste Zelle, unsere Arbeit vor Ort ist die Basis.“

Bei der Kommunalwahl wird die Union laut Völler keine Schwierigkeiten haben, 13 Kandidaten für die Wahlbezirke zu benennen. Kopfzerbrechen bereitet den Christdemokraten jedoch der geringe Anteil weiblicher Kommunalpolitiker. Derzeit sitzt im Sassenberger Rat nicht eine einzige Frau. Die CDU werde ihrerseits dagegen ansteuern, betonte Völler. Wer genau für die neun Bezirke in Sassenberg und vier Bezirke in Füchtorf aufgestellt werden soll, wird im Frühjahr 2020 entschieden.

Gleich drei Wahlen standen jedoch bereits am Mittwochabend auf der Agenda. So nominierte die Versammlung Friedrich-Carl von Ketteler als Kreistagskandidaten der Ortsunion; Helmut Ostlinning steht als dessen Vertreter bereit. Bei der Wahl der elf Vertreter zur Kreisverbandsvertreterversammlung entfielen die meisten Stimmen auf Monika Ber­heide, Werner Berheide, Sandra Brinkmann, Guido Fischer, Frederik Holz, Karin Hutsteiner, Alfons Lüffe, Josef Uphoff , Rüdiger Völler und Martha Weiß. Eigentlich wäre es zu einer Stichwahl zwischen Alfons Westhoff und Christian Tarner gekommen, doch Westhoff verzichtete seinerseits. Auch für die Kreisvertreterversammlung zur Aufstellung der Landrats- und Kreistagsbewerber mussten die Christdemokraten elf Parteifreunde wählen. Die meisten Stimmen entfielen auf Monika Berheide, Werner Berheide, Sandra Brinkmann, Guido Fischer, Frederik Holz, Karin Hutsteiner, Christian Tarner, Rüdiger Völler, Martha Weiß und Alfons Westhoff.

Abschließend berichtete Josef Uphoff, der bekräftigte, erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren zu wollen, über Entwicklungen und Herausforderungen der Stadt. Derzeit seien über 500 Kinder in Betreuung, dennoch seien Kita-Plätze weiterhin ein Thema. Spätestens im Jahr 2021 soll eine neue Kita gebaut werden. Auch das Freibad aus dem Jahr 1958 müsse im Bereich Umkleiden modernisiert werden. Bereits im kommenden Jahr hofft Uphoff auf die Realisierung eines zusätzlichen Fußballplatzes im Brook, während im Gegenzug im Herxfeld 20 Baugrundstücke entstehen sollen.

Auch Uphoff schloss sich Völlers Ansicht an, die CDU habe vor Ort in den vergangenen Jahrzehnten „allerbeste Arbeit geleistet“. Es gelte nun, „die PS der CDU auf die Straße zu bringen“, so Uphoff.

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