34. Allerheiligenmarkt in Sassenberg
Tolles Volksfest im November

Sassenberg -

Auch in seinem 34. Jahr scheint der Allerheiligenmarkt nichts von seiner Anziehungskraft verloren zu haben. „Das ist ein tolles Volksfest im November“, lobte Landrat Dr. Olaf Gericke am Samstagvormittag das Konzept des Allerheiligenmarkts.

Montag, 04.11.2019, 06:00 Uhr
Zur offiziellen Eröffnung gab es natürlich wieder ein leckeres Tröpfchen (v. l.): Markku Esterhues, Josef Uphoff, Kiepenkerl Franz Wesselmann, Schachblumenfee Sarah Kraßort, Schachblumenelfe Johanna Kraßort und Landrat Dr. Olaf Gericke.
Zur offiziellen Eröffnung gab es natürlich wieder ein leckeres Tröpfchen (v. l.): Markku Esterhues, Josef Uphoff, Kiepenkerl Franz Wesselmann, Schachblumenfee Sarah Kraßort, Schachblumenelfe Johanna Kraßort und Landrat Dr. Olaf Gericke. Foto: Christopher Irmler

Andernorts, so fuhr Gericke fort, würde bereits die vorweihnachtliche Zeit mit entsprechenden Märkten eingeläutet. Auch Bürgermeister Josef Uphoff fand lobende Worte für die engagierte Kaufmannschaft. „Auch der November kann schön sein“, spielte Uphoff auf die guten Bedingungen so kurz nach dem „goldenen Oktober“ an.

In Sassenberg setzt der Gewerbeverein seit Jahrzehnten auf sich etablierte Traditionen. Da wäre die kleine Eisenbahn, die in gemächlichem Tempo durch die für ein Wochenende zur großen Fußgängerzone umgewandelte Innenstadt fährt. Auf dem Mühlenplatz drehte einmal mehr die „Raupe“ ihre Runden – natürlich inklusive der Premierenfahrt mit Landrat, Bürgermeister und Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

Kurz zuvor hatte Kiepenkerl Franz Wesselmann ihnen den traditionellen „Schluck“ eingeschenkt. Es folgte der gemeinsame Gang über den langsam voller werdenden Markt. Üblicherweise steuert die große Gruppe der „Offiziellen“ dabei ausgewählte Ladenlokale oder Betriebe an. An diesem Samstag fiel die Wahl auf den Kemper-Markt, wo vor Ort über die regionale Ausrichtung des Marktes informiert wurde.

Feste Größen auf dem Allerheiligenmarkt sind aus kulinarischer Sicht die Reibeplätzchen der „Alten Könige“ des Bürgerschützenvereins. Und auch das urwestfälische Angebot des Heimatvereins – Wurstebrot und Töttchen – war gefragt wie eh und je. Allerdings setzten die Aktiven des Heimatvereins bewusst ein Zeichen, indem sie auf Einweggeschirr verzichteten. Bei den Kunden kam dieser Schritt gut an.

Das Getränk des Allerheiligenmarkts wurde erneut in der Schloßstraße ausgeschenkt. Hier begrüßten die Oldies ihre Besucher im stimmungsvollen Hof. Sehr gefragt war einmal mehr der Metwein. Nach dem bunten Feuerwerk am Samstagabend wurde die Schloßstraße erneut zur Feiermeile der Besucher.

Früh ging es derweil für all jene weiter, die bei einem anderen Klassiker – dem Trödelmarkt – das eine oder andere gute Geschäft machen wollten. Viele Besucher schlenderten über die lange Trödelmeile.

Wie viele Menschen am vergangenen Wochenende den Allerheiligenmarkt in der Hesselstadt besuchten, ist stets schwer zu schätzen. In jedem Fall waren es wieder mehrere Tausend.

Eindeutig fiel hingegen die Zwischenbilanz der Einsatzkräfte aus. Auf dem Volksbank-Parkplatz hatte die Polizei ihre Mobile Wache eingerichtet, direkt nebenan stand der Ortsverein des Roten Kreuzes parat. „Bisher gab es keine besonderen Vorkommnisse“, freute sich Maike Schwerter vom DRK. Reibungslos funktionierte auch die Zusammenarbeit mit Kräften des DRK aus Ostbevern und Beelen sowie der heimischen DLRG-Ortsgruppe.

Auch Martin Lüffe (Ordnungsamt) zog ein positives Zwischenfazit. „Es ist sehr ruhig. Zu gestern Abend muss man wirklich sagen, dass es perfekt gelaufen ist.“ Zehn Aktive waren für das Ordnungsamt auf den Straßen unterwegs.

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