Fuchsschwanzjagd der Füchtorfer Reiter
Herbstausritt auf reizvoller Strecke

Füchtorf -

Große Beteiligung und beste Stimmung – der Herbstritt des Füchtorfer Reitvereins am Samstag war wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung.

Dienstag, 05.11.2019, 06:00 Uhr
Kathrin Schulze Roberg und Volker Hollmann bewiesen bei der Jagd auf den Fuchsschwanz die größte Geschicklichkeit und erkämpften sich den Titel der Fuchsmajore.
Kathrin Schulze Roberg und Volker Hollmann bewiesen bei der Jagd auf den Fuchsschwanz die größte Geschicklichkeit und erkämpften sich den Titel der Fuchsmajore. Foto: Sarah Röttger

Die erste Vorsitzende von St. Hubertus Füchtorf, Stefanie Oertker , hieß alle Vier- und Zweibeiner willkommen, bevor die Jagdhornbläser unter der Leitung von Susanne Finnemeier das Signal zum beliebten Herbstausritt gaben. Etwa 30 Reiter aus Füchtorf und Umgebung sowie vom Gastverein aus Ennepetal hatten ihre Vierbeiner gezäumt und starteten am Morgen eingeteilt in ein springendes- und nichtspringendes Feld sowie einer Slow-Motion Gruppe, um einen Ausritt auf reizvoller Strecke durch Füchtorfs Gelände über knapp 34 Kilometer zu genießen. Dabei ritt Albert Teepe dem springenden Feld voraus, den Nichtspringern wiesen Merle Heitmann und Mona Schwakenberg den richtigen Weg und für die Slow-Motion-Gruppe fühlte sich Alina Rüter verantwortlich. Querfeldein ging es durch das Umland. Beim Ritt über abgeerntete Felder, Wiesen und Waldwege genossen die Reiter Füchtorfs traumhafte Herbstlandschaft. Begleitet wurden die Gruppen von vier Planwagen mit Vereinsmitgliedern, Freunden und Familie. Für die musikalische Untermalung sorgten zu jeder Gelegenheit die Jagdhornbläser. Der begleitende Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes erfüllte zum Glück keine andere Aufgabe als für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Erste Station war der Hof Laumann in der Lütke Heide, wo die noch amtierende Fuchsmajorin Melanie Laumann zum Satteltrunk einlud.

Zum Mittagsstopp war das Ziel die Pension Buschkotten auf dem Hof Nettelnstroth. Dort ließen sich alle Teilnehmer leckere Erbsen- oder Gyrossuppe schmecken. Die zweite Hälfte des Ausritts führte die Truppe zurück zur Reithalle an der Gröblinger Straße. Zahlreiche Besucher hatten sich dort bereits eingefunden und erwarteten gegen 15 Uhr das Klappern der Hufe.

Dann wurde es richtig spannend auf dem freien Feld neben der Reithalle, denn auf dem Programm stand die finale, traditionelle Jagd nach dem begehrten Fuchsschwanz. Mit dem Signal „die Jagd ist frei“ durch Stefanie Oertker, erste Vorsitzende des Füchtorfer Reitvereins, starteten die auswärtigen Reiter mit dem rasanten Ritt. Volker Hollmann aus Lippe bei Detmold schaffte es den Fuchsschwanz zu greifen und sich den Titel des Fuchsmajors zu erkämpfen. Gleich im Anschluss gelang es bei den Füchtorfer Reitern Kathrin Schulze Robert den Fuchsschwanz von der Schulter der Vorjahressiegerin Melanie Laumann zu packen. Nachdem alle Pferde gut versorgt und zurück in ihren Boxen mit Äpfeln und Möhren belohnt wurden, fand der Tag seinen beliebten Ausklang beim traditionellen Reiterball in der Füchtofer Reithalle, wo Siegerehrung und Ehrentanz natürlich oberste Priorität hatten.

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