Neue Zahlen von technotrans
Umsätze sind rückläufig

Sassenberg -

Eine unerwartet schwache Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaft gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH (gwk) sowie die Abschwächung des konjunkturellen Umfeldes haben die Geschäftsentwicklung des technotrans-Konzerns im dritten Quartal 2019 erheblich beeinträchtigt.

Mittwoch, 06.11.2019, 13:00 Uhr
Dirk Engel, Sprecher des Vorstands der technotrans SE, muss eine unerwartet schwache Umsatz- und Ergebnisentwicklung konstatieren.
Dirk Engel, Sprecher des Vorstands der technotrans SE, muss eine unerwartet schwache Umsatz- und Ergebnisentwicklung konstatieren. Foto: privat

Der Konzernumsatz lag in der Neun-Monatsperiode mit 153,4 Millionen Euro um 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der operative Gewinn (EBIT) ging auf 6,6 Millionen Euro zurück, was einer EBIT-Marge von 4,3 Prozent entspricht.

Ausschlaggebend für den Umsatz- und Ergebnisrückgang war vor allem die überraschend anhaltend schwache Geschäftsentwicklung der gwk. Nach der ERP-Systemumstellung wurde die Produktionsleistung im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal zwar wieder gesteigert, die Umsatzrealisierung blieb jedoch insbesondere zum Ende des Berichtszeitraums deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Der Vorstand hat weitere Maßnahmen zum schnellstmöglichen Abbau der Produktionsrückstände bei der gwk ergriffen. Entgegen dem Branchentrend erzielte die gwk in den letzten Monaten einen erfreulich guten Auftragseingang.

Darüber hinaus hat sich das konjunkturelle Umfeld in den Märkten der Druckindustrie und der Laser- und Werkzeugmaschinenindustrie im dritten Quartal stärker als erwartet abgeschwächt und damit die Konzernzahlen zusätzlich belastet.

„Sowohl die Geschäftsentwicklung der gwk als auch die konjunkturelle Eintrübung haben sich im dritten Quartal so umfassend ausgewirkt, dass Umsatz und Ergebnis des Konzerns im Neunmonatszeitraum trotz der erfreulichen Performance der Wachstumsmärkte unter dem Vorjahr liegen. Unter Ausklammerung des auf die gwk bezogenen Anteils verzeichneten die übrigen Konzerngesellschaften insgesamt ein Umsatzwachstum von rund zwei Prozent bei einer EBIT-Marge von sieben Prozent“, sagt Dirk Engel , Sprecher des Vorstands der technotrans SE.

Zur zeitnahen Verbesserung der Performance hat der Vorstand zusätzliche Maßnahmen, wie die Flexibilisierung der Kapazitäten im Hinblick auf den veränderten Produktmix sowie eine weitere Optimierung der Prozesskette zur Straffung der Projektdurchlaufzeiten ergriffen. Der Vorstand sieht eine Umsatz- und Ergebnisverbesserung bei der gwk nun in den ersten Monaten des kommenden Geschäftsjahres.

„Der hohe Auftragsbestand der gwk wird gestützt durch einen anhaltend starken Auftragseingang und bestätigt damit noch einmal die hohe Kundenbindung“, unterstreicht Engel.

Angesichts der gezeigten Entwicklung hat der Vorstand die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 angepasst. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von rund 205 Mio. Euro und ein operatives Konzernergebnis (EBIT) zwischen 7,6 und 8,4 Mio. Euro. Bisher war er davon ausgegangen, jeweils den unteren Rand von 218 bis 226 Mio. Euro beim Umsatz und 12,0 bis 16,0 Mio. Euro beim EBIT zu erzielen. Der Free Cash Flow soll positiv bleiben.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7044710?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
FMO will bis 2030 klimaneutral sein
Flughafen Münster/Osnabrück: FMO will bis 2030 klimaneutral sein
Nachrichten-Ticker