Musikkabarett mit Brieden und Waschk
Unterhaltsam und skurril

Füchtorf -

Im Jahr 2008, so erinnert sich Clemens Knappheide, feierten die Kabarett-Abende in Füchtorf ihre Premiere. Jetzt war es wieder einmal soweit. Gemeinsam hatten Heimatverein, KFD und Kolpingsfamilie in den Saal bei Artkamp-Möllers eingeladen. Hier stand das Duo Brieden & Waschk auf der Bühne. Mit Musikkabarett aus dem Münsterland sorgten die Künstler in der Folge mit ihrem aktuellen Programm „Solo zu zweit“ für einen äußerst unterhaltsamen, mitunter skurrilen Abend.

Montag, 11.11.2019, 07:40 Uhr
Trafen den Nerv des Publikums: Brieden und Waschk sorgten mit Musikkabarett aus dem Münsterland aus ihrem aktuellen Programm „Solo zu zweit“ für einen äußerst unterhaltsamen, mitunter skurrilen Abend.
Trafen den Nerv des Publikums: Brieden und Waschk sorgten mit Musikkabarett aus dem Münsterland aus ihrem aktuellen Programm „Solo zu zweit“ für einen äußerst unterhaltsamen, mitunter skurrilen Abend. Foto: Christopher Irmler

Los ging es bereits mit der Begrüßung des Publikums, in der so manch westfälisches Klischee bemüht wurde. „Im Hauptberuf machen wir was anderes“, verriet Thomas Brieden dem Publikum. Nach einigen schweren Atemzügen überwindet er sich und bekennt: „Wir sind Lehrer.“ Der Tätigkeit als Musiklehrer können die beiden Protagonisten des Abends jedoch einiges abgewinnen. So präsentierten sie ihrem Publikum sogleich den Schulgong vom Sounddesigner. Jede Schulform erhielt hierbei ihren individuellen Pausenklang. „Das ist Klischee – aber wahr“, befand das musikalische Duo. Auch der Einblick in eine Klavierstunde mit Hindernissen sorgte für viel Gelächter im Publikum. Hier traf der (über-)motivierte Klavierlehrer auf den unorganisierten und desinteressierten Schüler, der nach eigener Aussage gerade „die siebte oder achte Klasse“ besuche.

Die Organisatoren Johannes Kleine Hörstkamp (Heimatverein), Josef Böckenholt (Heimatverein), Agnes Böckenholt (kfd), Josef Obermeyer (Kolping), Gisela Fugel (kfd) und Clemens Knappheide (Heimatverein) freuten sich über ein volles Haus.

Die Organisatoren Johannes Kleine Hörstkamp (Heimatverein), Josef Böckenholt (Heimatverein), Agnes Böckenholt (kfd), Josef Obermeyer (Kolping), Gisela Fugel (kfd) und Clemens Knappheide (Heimatverein) freuten sich über ein volles Haus.

Auch abseits des klassischen Unterrichts gehe es im Münsterland musikalisch zu. Hier machte das Duo auf eine Besonderheit der Region aufmerksam. „Fußball oder Blasorchester – irgendwo musste mitmachen und dich entscheiden“, befand Waschk. Ohnehin sei der Münsterländer schon ein besonderer Schlag Mensch. Dieser habe die seltene Gabe, mit einem Wort ganze Geschichten zu erzählen. Ihre Analyse gipfelte in einer Münsterland-Ode. Auch hier riefen Brieden und Waschk so manchen Stereotyp des Münsterlands auf. Alle wählten geheim – und doch schwarz.

International ging es bei einem Kinderliedklassiker zu – inklusive entsprechender Klischees. „Hänschen klein“ ging auf große Reise. In Amerika starb er aufgrund seines Fastfoodkonsums, in Russland setzte ihm der Alkohol zu. „Wir nehmen Großbritannien in unser Programm auf und stimmen regelmäßig darüber ab“, spielten die Kabarettisten auch auf die tagesaktuelle Politik an. Beim Publikum kamen sie mit ihrem Programm bestens an.

Beim Füchtorfer Publikum kamen Brieden und Waschk mit ihrem Programm bestens an. Ohnehin sei der Münsterländer schon ein besonderer Schlag Mensch, meinte das Duo und bediente dabei alle möglichen Klischees.

Beim Füchtorfer Publikum kamen Brieden und Waschk mit ihrem Programm bestens an. Ohnehin sei der Münsterländer schon ein besonderer Schlag Mensch, meinte das Duo und bediente dabei alle möglichen Klischees.

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