Martinsumzug in Füchtorf
Kreativität der Teilnehmer kennt keine Grenzen

Füchtorf -

Während in Sassenberg Jahr für Jahr der Nikolaus empfangen wird, wird in Füchtorf die große Martinstradition gepflegt. Viele Kinder kamen am späten Sonntagnachmittag mit ihren Eltern und Großeltern in der Pfarrkirche zusammen.

Dienstag, 12.11.2019, 06:00 Uhr
Alina Rüter führte auch in diesem Jahr als St. Martin den Umzug an.
Alina Rüter führte auch in diesem Jahr als St. Martin den Umzug an. Foto: Christopher Irmler

Hier wurden sie bereits von Pastoralreferent Johannes Lohre erwartet. „Wir feiern heute einen Mitmach-Gottesdienst“, stimmte er die Kinder sogleich auf das besondere Fest ein. „St. Martin war auch jemand, der Licht ins Dunkel der Welt gebracht hat“, erläuterte Lohre seinen jungen Gästen. Insofern passe die Tradition der leuchtenden Laterne sehr gut ins Bild. Auch in diesem Jahr kannte die Kreativität der Teilnehmer kaum Grenzen. Neben klassischen Laternen waren auch Laternen in Apfelform, als Feuerwehrauto, Eule oder Dinosaurier zu bestaunen. Die Schüler des vierten Jahrgangs der heimischen Grundschule hatten sich ihrerseits besonders auf den Abend vorbereitet. Sie stellten in ihrem kurzen Spiel die berühmte Geschichte vom großzügigen Martin nach. Im Anschluss an die Feier folgte der Umzug – angeführt von Alina Rüter hoch zu Ross – durch den mittlerweile dunklen Ortskern. Der Musikverein Füchtorf und der heimische Spielmannszug sorgten für die entsprechende Stimmung. Im Vorfeld hatten die fleißigen Helfer der Füchtorfer Vereine stolze 360 Tüten mit Süßigkeiten gepackt. Klar, dass die in diesem Jahr mit dem Austeilen betrauten Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten keine Probleme hatten, Abnehmer für die Leckereien zu finden.

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