Lärmschutz für Baugebiete
Wand bringt nur wenig

Sassenberg -

Das geplante Baugebiet „Südlich der Christian-Rath-Straße“ kann nur mit einem entsprechenden Lärmschutz realisiert werden (WN berichteten).

Samstag, 23.11.2019, 13:00 Uhr
Das geplante Baugebiet „Südlich der Christian-Rath-Straße“ benötigt einen Lärmschutzwall entlang der Greffener Straße.
Das geplante Baugebiet „Südlich der Christian-Rath-Straße“ benötigt einen Lärmschutzwall entlang der Greffener Straße. Foto: Ulrich Lieber

Entlang der Greffener Straße soll deshalb entweder ein Lärmwall oder ein Lärmwall inklusive Lärmschutzwand am Brückenübergang errichtet werden. Das Büro Wolters war damit beauftragt worden, die Kosten zu ermitteln und einen Bericht zum Immissionsgutachten zu erstellen. Die Kosten inklusive Wand belaufen sich auf rund 829 000 Euro.

„Der Preis ist in Ordnung. Wir sollten die Wand machen, sonst beschweren sich später die Anwohner“, sagte Peter Holz (FWG) im Infrastrukturausschuss. Allerdings meinte das Büro Wolters, dass die Lärmschutzvorteile nur gering seien. „Die Wand bringt so wenig, dass auch ohne die Wand Bauplätze möglich sind“, erklärte Bürgermeister Josef Uphoff . Zudem sei es wahrscheinlich, dass noch ein Regenrückhaltebecken gebaut werden müsse, dass dann in der Nähe der Brücke gebaut werden könne. „Mit dem Regenrückhaltebecken brauchen wir keine Wand, aber sonst mit Wand“, regte Johannes Philipper (FDP) an.

Um Lärmschutz ging es auch beim Baugebiet „Nördlich des Steinbrink“. Das Schallgutachten durch das Sachverständigenbüro „Schall und Gercuh“ kam zu dem Ergebnis, dass alle Immissionsrichtwerte der TA Lärm und die Orientierungswerte der DIN 18005 eingehalten werden, wenn die Wallanlage die im Bebauungsplan „Industrie- und Gewerbegebiet Füchtorfer Straße“ festgeschriebene Höhe von vier Metern erreicht. Dabei sei auch eine Kombination aus Wall und Wand möglich. „Wir gehen davon aus, dass das Planverfahren fortgeführt werden kann“, sagte Uphoff.

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