Tag der offenen Tür in der Füchtorfer Turnhalle
Nachhall bald Vergangenheit

Füchtorf -

Der Hallenboden der neuen Füchtorfer Turnhalle ist zu laut. Wie Bürgermeister Josef Uphoff am Rande des schwungvollen Treibens auf WN-Nachfrage betonte, sei auch hier eine Lösung in Sicht. So wird derzeit ein Gutachten geschrieben, in dem der sogenannte Nachhall genau gemessen wird.

Sonntag, 24.11.2019, 14:36 Uhr
Den Tag der offenen Tür nutzte der SC auch, um sich und das vielfältige Angebot seiner Abteilungen vorzustellen. So erhielten sie Gäste unter anderem einen Einblick in den Step-Aerobic-Kursus unter der Leitung von Christina Laumann.
Den Tag der offenen Tür nutzte der SC auch, um sich und das vielfältige Angebot seiner Abteilungen vorzustellen. So erhielten sie Gäste unter anderem einen Einblick in den Step-Aerobic-Kursus unter der Leitung von Christina Laumann. Foto: Christopher Irmler

Eingeweiht wurde die Sporthalle schon längst, nun lud der SC Füchtorf die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür ein – und die Besucher kamen zahlreich. Viele „Offizielle“, Mitglieder und Nicht-Mitglieder „pilgerten“ am Samstagnachmittag in das sportliche Schmuckstück des Spargeldorfs.

„Wir haben so lange gewartet. Jetzt ist die Halle fertig, da sollen dann einfach alle Füchtorfer die Gelegenheit haben, reinzuschauen“, freute sich der SC-Vorsitzende Ewald Pohlschmidt über ein „volles Haus“. „Das ist eine super Halle. Die Trainer und Betreuer, aber auch die Sportler, sind begeistert. Das ist etwas ganz anderes als in der alten Halle.“ Wenn nun auch die angestrebten Baumaßnahmen rund um Sportlerheim und bis genutzter Sporthalle (die WN berichteten) umgesetzt würden, sei der SC bestens für die Zukunft aufgestellt. Fast 1000 Mitglieder zählt der Verein.

„Diese Halle bietet uns ganz neue Möglichkeiten“, so Schriftführerin Katja Schweitzer mit Blick auf die neuen Rahmenbedingungen in der größeren Halle. Seit rund zehn Jahren ruhe der Bereich Badminton, Volleyball würde auch seit mehreren Jahren nicht mehr gespielt.

Nun hofft der Vorstand, dass auch diese Felder reaktiviert werden können. An möglichen neuen Sportlern sollte es nicht scheitern. „Hier sind heute auch viele Nicht-Mitglieder“, stellte Schweitzer fest und rührte die Werbetrommel.

Ein „kleines Haar“ in der Suppe bleibt allerdings vorerst. Der Hallenboden der neuen Turnhalle ist zu laut. Wie Bürgermeister Josef Uphoff am Rande des schwungvollen Treibens auf WN-Nachfrage betonte, sei auch hier eine Lösung in Sicht. So wird derzeit ein Gutachten geschrieben, in dem der sogenannte Nachhall genau gemessen wird.

Die geschätzten Kosten für kleinere Baumaßnahmen an den Hallenwänden oder der Decke beliefen sich – noch ohne die exakten Ergebnisse des Gutachtens – auf rund 30 000 Euro.

Doch Zahlen hin oder her – an diesem Samstagnachmittag stand die neue sportliche Heimat des SC im Mittelpunkt. Die Jazzdance-Gruppe unter der Leitung von Silvia Tannhäuser wirbelte ebenso über den neuen Hallenboden wie die Tanzsportgruppe. In einem kleineren abgetrennten Bereich blieben die Tischtennisplatten selten verwaist. Viel Applaus erntete auch die Einradgruppe aus Einen.

Und nach dem offiziellen sportlichen Teil deckten die Organisatoren den empfindlichen Hallenboden ab, um zur großen Open-End-Party einzuladen.

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