Mitgliederversammlung des Heimatvereins
Heimat findet man nicht im Internet

Sassenberg -

In seinem Grußwort appellierte der Vorsitzende Martin Baving an die Mitglieder, aktiv für den Heimatverein zu werben. „Bitte sprecht in euren Familien, Bekanntenkreisen oder mit Freuden darüber, wenn ihr uns unterstützen möchtet. Wir würden uns über jeden Kontakt wirklich freuen.“ Das Internet biete viele Informationen und Möglichkeiten, könne den Heimatverein in einer wichtigen Funktion jedoch nicht ersetzen.

Sonntag, 24.11.2019, 14:40 Uhr
Gut besucht war am Freitagabend die Mitgliederversammlung des Heimatvereins im Hotel am Feldmarksee. Auf ein klassisches Vorstandsfoto wurde auf Wunsch des Vorsitzenden verzichtet.
Gut besucht war am Freitagabend die Mitgliederversammlung des Heimatvereins im Hotel am Feldmarksee. Auf ein klassisches Vorstandsfoto wurde auf Wunsch des Vorsitzenden verzichtet. Foto: Christopher Irmler

Helga Topheide bleibt stellvertretende Schriftführerin des Heimatvereins. Im Rahmen der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung am Freitagabend im Hotel am Feldmarksee wurde Topheide im Amt bestätigt. Einen Wechsel gibt es im Fall des stellvertretenden Kassierers. Hier folgt Ludger Schmidt auf Theo Mönnigmann, der seinerseits nicht erneut kandidierte.

„Eines findet man nicht dort: Seine Heimat und die Verbundenheit zur Umgebung und dem Ort, in dem man lebt, wo man sich wohl und heimisch fühlt. Wo man sich verwurzeln kann und wohin man immer gern zurückkehrt. Dafür steht der Heimatverein – mit all seinen Aktivitäten, Büchern und plattdeutschen Abenden.“ Auch im vergangenen Jahr habe man gemeinsam eine Menge auf die Beine gestellt.

Viel Lob und Anerkennung erhielt Marianne Engbert für ihren Einsatz für die plattdeutsche Mundart. Die vor allem von ihr organisierten und umgesetzten plattdeutschen Abende seien stets gut besucht, wie Baving betonte. Eine noch recht junge Formation, die sich in diesem Zusammenhang eine besondere Form der Brauchtumspflege vorgenommen hat, ist die Gesangsgruppe „Jaumäntoah“. Nach dem gelungenen Premierenauftritt beim Bürgerfest im Hof der Firma Rath, den im Verlauf des Abends ein kurzer Film Revue passieren ließ, sollen weitere Auftritte der neunköpfigen Gruppe folgen.

Beim Programmpunkt „Reise in die Geschichte“ sorgte ein Stummfilm aus dem Jahr 1981 für angeregte Gespräche. Die Aufnahmen aus dem Besitz der Familie Dörholt gewährten vor allem Innen- und Außenansichten der damaligen Firma Gebrasa. Eindrucksvoll wurde dabei auch so mancher Unterschied zwischen der Arbeit im Büro in den 1980ern und der Gegenwart deutlich. Grundsätzlich hoffen die Verantwortlichen des Vereins auf weitere derartige Fundstücke. Zudem wurde der Wunsch geäußert, der Öffentlichkeit häufiger ältere Filmaufnahmen zu präsentieren. In diesem Zusammenhang verwies Baving auf den Schachblumenmarkt, in dessen Rahmen eine Ausstellung mit älteren Bildern denkbar sei. Entsprechende Planungen liefen bereits.

Einige Eckdaten für das Jahr 2020 wurden ebenfalls bereits bekanntgegeben. So bleibt es beim Angebot der Winterspaziergänge (Februar bis April) bzw. den Radtouren (Mai bis September). Auch die Teilnahme am Allerheiligenmarkt mit dem Wurstebrot- und Töttchenstand ist fest eingeplant.

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