Neues Ziel: weniger Plastikmüll
Landfrauen werden immer mehr

Sassenberg -

Nachwuchssorgen haben die Landfrauen in Sassenberg derzeit nicht. Erneut begrüßte der Vorstand rund um Teamsprecherin Ulrike Buddenkotte bei der Jahreshauptversammlung zehn neue Mitglieder in den Reihen des Ortsverbandes. Das attraktive Programm verlocke dazu mitzumachen, hieß es bei den Neuen.

Samstag, 30.11.2019, 11:39 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 19:00 Uhr
Der Vorstand begrüßte drei der Neuen persönlich: Marlies Kraßort (l.) und Ulrike Buddenkotte (r.) mit Heike Borgmann, Hildegard Harenkamp, Annette Hokamp und Gisa Lemnitzer.
Der Vorstand begrüßte drei der Neuen persönlich: Marlies Kraßort (l.) und Ulrike Buddenkotte (r.) mit Heike Borgmann, Hildegard Harenkamp, Annette Hokamp und Gisa Lemnitzer. Foto: Ulrike von Brevern

Der gut gefüllte Saal im Hotel „Am Feldmarksee“ bewies, dass die Landfrauen sich sogar eine sonst oft ungeliebte Jahreshauptversammlung „so richtig schön machen“ können.

„Sie leisten ganz, ganz wichtige Arbeit hier bei uns in der Stadt“, lobte Bürgermeister Josef Uphoff in seinem Grußwort. Hubert Schulze Roberg ging als Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes auf die Bauernproteste in Berlin ein. „Es waren die Männer, die auf dem Trecker gesessen haben“, erinnerte Renate Mehring vom Kreisvorstand gefolgt von Beifall an den Anteil der Landfrauen: „Wir Frauen haben den Betrieb in Gang gehalten.“

Mehring legte den Landfrauen in ihrer Rolle als Verbraucherinnen unter dem Motto „Wissen pflanzen, Werte entfalten“ die landesweite Kampagne des Verbandes „Wir geben Plastik einen Korb“ ans Herz. Zudem lud sie ein, sich auch an Veranstaltungen auf Kreisebene zu beteiligen, darunter eine Reise an die Loire.

Auf 18 eigene Veranstaltungen mit insgesamt 600 Teilnehmerinnen blickte Schriftführerin Marlies Kraßort zurück. Dazu gehörte der 70er-Jahre-Abend ebenso wie der gesellige Cocktailabend, Ausflüge, Vorträge und kreative Workshops. Bei inzwischen 173 Mitgliedern berichtete Kassenwartin Karin Schuckenberg von einer guten Kassenlage.

Mit einem rund einstündigen Ernährungsquiz im Stil von „Wer wird Millionär“ brachte die Oecotrophologin Kathrin Albers in der zweiten Hälfte Vorstandsmitglied Reinhild Vrochte auf dem Kandidatenstuhl heftig ins Schwitzen. Die erhielt – anders als im Original – allerdings für jede Frage einen Publikumsjoker. So konnten alle aktiv miträtseln und die richtigen Lösungen „erarbeiten“.

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