Kolpinggedenktag in Sassenberg
Vom Gesellenverein zum Sozialverband

Sassenberg -

Am Samstagabend erinnerten sich die Aktiven der Kolpingsfamilie im Pfarrheim an das Wirken Kolpings. „Es ist wichtig, ihm zu gedenken und sich an sein Schaffen zu erinnern.“ Zugleich nutzten sie die Veranstaltung für Rück- und Ausblick sowie Ehrungen.

Montag, 09.12.2019, 11:00 Uhr
Pfarrer Andreas Rösner ehrte gemeinsam mit Anton Röhl (3. v. l.) die Jubilare August Glanemann, Heinz Dietz und Richard Brockamp. Es fehlen Antonius Arenhövel und Benedikt Eikelmann.
Pfarrer Andreas Rösner ehrte gemeinsam mit Anton Röhl (3. v. l.) die Jubilare August Glanemann, Heinz Dietz und Richard Brockamp. Es fehlen Antonius Arenhövel und Benedikt Eikelmann. Foto: Christopher Irmler

Einst begann es als Gesellenverein, heute ist das Kolpingwerk als Sozialverband zu verstehen. So, wie sich die Aufgaben und Herausforderungen wandelten, so veränderten auch die Kolpingsfamilien ihr Wesen. „Die Nöte der Zeit werden zeigen, wo wir gebraucht werden“, zitierte Anton Röhl , Vorsitzender der Sassenberger Kolpingsfamilie den Gründervater Adolph Kolping .

Am Samstagabend erinnerten die Aktiven im Pfarrheim an das Wirken Kolpings. „Es ist wichtig, ihm zu gedenken und sich an sein Schaffen zu erinnern.“

Über die Entwicklungen der vergangenen Dekaden könnten die Jubilare sicherlich ausführlich berichten. Schließlich hält August Glanemann den engagierten Christen seit 70 Jahren die Treue. Auch Antonius Arenhövel, Richard Brockamp und Heinz Dietz erlebten eine Menge in 60 Jahren Kolping. Benedikt Eikelmann ist seit 40 Jahren dabei. Zum Dank für die so lange gemeinsame Zeit überreichten der Vorsitzende Philipp Röhl und Pfarrer Andreas Rösner den Jubilaren Urkunden und kleine Präsente. Ferner gab Röhl die Neuaufnahme von drei Mitgliedern bekannt. So sind nun auch Anna und Ludger Sparenberg sowie Tilla Sparenberg teil der Sassenberger Kolpingsfamilie.

Doch unabhängig von Personalien und sich wandelnden Herausforderungen in der Gesellschaft – die Kolpingsfamilie will aktiv mitgestalten und sich einbringen. In den Fokus rückte dabei in der Vergangenheit verstärkt der Lebens-Mittel-Punkt (LMP), der sich dank großen ehrenamtlichen Engagements für Hilfsbedürftige einsetzt. Nach einer Spende im September für die Renovierung des LMP an der Langefort überreichten Röhl und Kassierin Jutta Zimmermann nun ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Die 500 Euro seien sehr willkommen, bekräftige LMP-Vorsitzender Christian Janke. Gerne gab er mit einem kurzen Vortrag Auskunft über die aktuellen Entwicklungen und Aufgaben der Initiative. Dank vieler Spenden und Unterstützung durch die heimischen Betriebe (die WN berichteten) erstrahle das einst als Provisorium gedachte Ladenlokal in neuem Glanz. Mittlerweile ist die ehemalige Bäckerei Hennemann als dauerhafter Standort vorgesehen und entsprechend ausgestattet worden.

Mit einem gemeinsamen Essen ließen die Beteiligten den Gedenktag ausklingen.

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