Hallenfußballturnier des VfL
Harmonische Torejagd

Sassenberg -

Zum bereits 47. Mal lud der VfL zur beliebten Hallenfußballserie ein. Niemand habe sich ernsthaft verletzt, die Partien hätten Freude gemacht, zogen die Macher am Ende ein positives Fazit. Allerdings ärgerten sie sich darüber, dass drei Teams unentschuldigt dem Turnier ferngeblieben waren. Ein besonderes Lob ging an die Eltern, die den Budenzauber nach kräften unterstützt hatten.

Montag, 06.01.2020, 08:00 Uhr
Die beiden Hallensprecher Rick Vennemann und Thilo de Jong hatten jederzeit den Überblick bei Spielständen und Paarungen. Das freute auch Mayk Knobloch (Förderverein VfL-Fußball). In der Halle lieferten sich derweil die Väter spannende Zweikämpfe.
Die beiden Hallensprecher Rick Vennemann und Thilo de Jong hatten jederzeit den Überblick bei Spielständen und Paarungen. Das freute auch Mayk Knobloch (Förderverein VfL-Fußball). In der Halle lieferten sich derweil die Väter spannende Zweikämpfe. Foto: Christopher Irmler

Seit Jahrzehnten wird in Sassenberg die große Tradition des Budenzaubers gepflegt. Zum bereits 47. Mal lud der VfL zur beliebten Hallenfußballserie ein. „Ein wenig traurig bin ich ja schon, denn bald ist alles wieder vorbei“, bedauert Jugendobmann Walter Mertens .

Grundsätzlich seien die Turniere aller Kinder- und Jugendklassen fast reibungslos über die Bühne gegangen. Niemand habe sich ernsthaft verletzt, die Partien hätten Freude gemacht. Dennoch habe es auch unerfreuliche Momente gegeben. Mertens: „Drei Mannschaften fehlten unentschuldigt. Das ärgert uns dann schon.“ Schließlich seien die Turniere sehr beliebt – viele Vereine freuten sich bereits auf die nächste Auflage. Und so wären sicherlich gern drei andere Mannschaften anstelle der regulär gemeldeten Teams in der großen Herxfeldhalle auf Tore- und Punktejagd gegangen.

„Es waren harmonische Turniere. Ich glaube schon – ohne arrogant klingen zu wollen – dass wir gute Gastgeber waren“, zieht Mertens dennoch eine positive Gesamtbilanz. „Gerade die Eltern haben am Verpflegungsstand oder beim Aufbau stark geholfen.“

Am Freitagabend traten nun einige der Eltern gegeneinander an. Beim Elternturnier tauschten die Beteiligten die Rollen. „Die Kids feuern ihre Eltern an. Das ist einfach noch mal ein schönes Event für alle“, fand auch Mayk Knobloch (Förderverein VfL-Fußball). 13 Minuten lang ging es hin und her – und das ganz ohne Schiedsrichter. „Das klappt sehr gut. Das wird direkt auf dem Feld geregelt, die Väter sind gute Vorbilder.“ Und wer am Rande des Turniers noch die richtige Zahl aller bisher erzielter Tore tippte, konnte zudem drei Karten für ein Heimspiel von Borussia Dortmund gewinnen.

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