Neujahrsempfang der Stadt Sassenberg
Baugrundstücke im Losentscheid

Sassenberg -

Der Start ins neue Jahrzehnt ist geglückt. Beim Neujahrsempfang blickte Bürgermeister Josef Uphoff darum auf die ersten beiden Jahrzehnte nach dem Millennium zurück.

Sonntag, 12.01.2020, 15:39 Uhr
Traditionell kamen die Sternsinger zum Neujahrsempfang, um das Rathaus zu segnen und Spenden zu sammeln
Traditionell kamen die Sternsinger zum Neujahrsempfang, um das Rathaus zu segnen und Spenden zu sammeln Foto: Christopher Irmler

Global gesehen habe er sich zum Jahrtausendwechsel weder einen Atomausstieg noch Minuszinsen vorstellen können. Darum müssten langfristig gesteckte Ziele immer wieder neu überprüft werden. „Unser vermutlich langfristigstes Ziel der letzten Jahrzehnte konnte im vergangenen Jahr aber endlich erreicht werden: Füchtorf hat eine neue Sporthalle!“ Dies sei ein sehr wichtiger Baustein für die infrastrukturelle Entwicklung Füchtorfs.

Neujahrsempfang Sassenberg 2020

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Mit ebenso großer Spannung ist auch die zweite große Baumaßnahme verfolgt worden. Die Neubauten am Feldmarksee seien fast fertig. „Die dazugehörige Terrasse, sprich unser Piratenschiff, ist auch schon begehbar, die abschließenden Arbeiten werden in den kommenden Wochen erledigt“, ist Uphoff optimistisch.

Die Grundschulen stehen ebenfalls in diesem Jahr mit verschiedenen Baumaßnahmen im Fokus. Die Erweiterung der St.-Nikolausschule hatte bereits Richtfest, und ab Ende April sollen die vier weiteren Räume zur Verfügung stehen.

Die Füchtorfer Grundschule hat ebenfalls dringenden Raumbedarf für die Bis-Mittag-Betreuung. Dafür soll die alte Sporthalle umgebaut und multifunktional genutzt werden. Dann können auch die heimischen Vereine durch sogenannte Dorfgemeinschaftsräume davon profitieren. „Hier hoffen wir auch noch auf entsprechende Fördermittel des Landes in Höhe von bis zu 250 000 Euro.“ Zudem wird die Johannesgrundschule einen neugestalteten Vorplatz erhalten.

Auch im Kita-Bereich tut sich etwas, denn die Übergangslösungen auf dem Grundstück der Kita Pusteblume sollen bald der Vergangenheit angehören. Die Lösung ist der Bau einer neuen Einrichtung am Steinbrink. Zwar werde der Baubeginn noch ein wenig auf sich warten lassen, aber für das Kita-Jahr 2021/22 sollte es realisiert werden können.

Nach wie vor ein Thema bleibt die Windkraft, denn die Bezirksregierung habe angekündigt, ihren Regionalplan erneut anzupassen. Schon im heutigen Ortsausschuss sowie am Donnerstag im Infrastrukturausschuss wird das Thema erneut auf der Tagesordnung stehen. Dabei sei zu entscheiden, ob die bisherige Höhenbegrenzung von 150 Metern angepasst oder sogar vollständig aufgehoben werden muss.

Da Baugrundstücke knapp sind, hat die Stadt ein neues Verfahren gestartet, nämlich eine Vergabe per Losentscheid. „Wir haben zehn bis zwölf Bewerbungen pro Baugrundstück“, berichtete Uphoff.

Eine besondere Aktion plant die katholische Kirchengemeinde, die zu einem autofreien Sonntag am 22. März aufruft. „2-2-3 – in Sassenberg autofrei“ ist der Slogan, den Pastor Andreas Rösner ausgerufen hat.

Als Ausblick auf 2021 wies Uphoff darauf hin, dass ein großes Jubiläum ansteht: 900 Jahre Sassenberg. „Der Rat hat beschlossen, die – historisch abgeleitete – Gründung unserer Stadt im Jahr 1121 entsprechend zu feiern und die gesamte Bürgerschaft eingeladen, sich entsprechend einzubringen.“

Pastor Norbert Ketteler überbrachte die Neujahrsgrüße der Kirchengemeinde. Es gebe viele Wünsche wie beispielsweise Gesundheit und Frieden in der Welt. „Ich wünsche allen, gut gesegnet zu sein.“ Zudem wies Ketteler darauf hin, dass auch die Füchtorfer Kirche im Jahr 2021 ein Jubiläum feiern werde: 175 Jahre Pfarrkirche.

Für den musikalischen Rahmen des Neujahrsempfangs sorgte der Musikverein Füchtorf unter der Leitung von Dirk Löchte. Wie in jedem Jahr kamen auch die Sternsinger und segneten das Rathaus.

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