Jahreshauptversammlung der Füchtorfer Landfrauen
„Wir geben Plastik einen Korb“

Füchtorf -

Die Füchtorfer Landfrauen setzen auf Umwelt und Nachhaltigkeit. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zudem 24 Neumitglieder aufgenommen.

Mittwoch, 15.01.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 16:25 Uhr
Die Neumitglieder wurden mit einer Rose begrüßt (v. l.): Andrea Potthoff, Doris Schöne (beide Vorstand), Gerlinde Laumann, Sarah Potthoff, Silvia Wildermuth, Anneliese Lienker, Christine Wöstmann, Sandra Meier, Daniela Visang, Claudia Rüter und Annette Kemner.
Die Neumitglieder wurden mit einer Rose begrüßt (v. l.): Andrea Potthoff, Doris Schöne (beide Vorstand), Gerlinde Laumann, Sarah Potthoff, Silvia Wildermuth, Anneliese Lienker, Christine Wöstmann, Sandra Meier, Daniela Visang, Claudia Rüter und Annette Kemner. Foto: Ulrich Lieber

Nachwuchsprobleme haben die Füchtorfer Landfrauen nicht. Die Vorsitzende Andrea Potthoff freute sich darüber, dass 24 Neuzugänge die Gemeinschaft verstärken. Neun Neumitglieder waren am Montag schon zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Artkamp-Möllers erschienen und wurden mit einer Rose stilvoll begrüßt.

Andrea Potthoff sprach die Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft an. „Es sollte so sein, dass eine Familie davon leben kann.“ Die Leistungen in der Landwirtschaft sollten mehr wertgeschätzt werden. Dazu wünscht sie sich auch noch mehr Solidarität: „Wir müssen miteinander und nicht übereinander reden.“

Die Landfrauen beschäftigen sich stark mit den Themen Umwelt, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Das machte Beate Heimann vom Kreisverband deutlich. „Wir geben Plastik einen Korb“ lautet das Leitthema des Jahres und dazu finden verschiedene interessante Veranstaltungen statt. Dabei geht es natürlich auch darum, auf Plastik im Alltag zu verzichten.

 

Wir müssen miteinander und nicht übereinander reden.

Andrea Potthoff

Bürgermeister Josef Uphoff unterstützt die Bemühungen der Landfrauen in Sachen Klima und Umwelt. „Ich hoffe, dass das Klima wieder erträglich wird. Die Menschheit hat erkannt, dass sie etwas tun muss.“ Darum sei jeder aufgerufen, selbst etwas zu tun. Zudem sorgen die Umweltschäden auch für finanzielle Kosten. „Allein der Eichenprozessionsspinner hat uns 50 000 Euro gekostet.“ Und auch die Entschädigungszahlen für den Wassermangel seien so hoch wie nie zuvor. Als besonderes Highlight für Füchtorf verwies Uphoff auf die neue Sporthalle. „Sie ist mehr als eine Sporthalle, sie ist ein sozialer Treffpunkt.“

Doris Schöne blickte ausführlich auf das abgelaufene Jahr zurück. Die Angebote der Landfrauen stießen auf gute Resonanz. Dazu gehörten viele Fahrten, Radtouren aber auch der beliebte Cocktailabend. Auf dem Weihnachtsmarkt waren die Füchtorferinnen ebenfalls wieder fleißig und verkauften Plätzchen. Der Erlös in Höhe von 500 Euro wird der Einrichtung Sternenland in Telgte gespendet.

Nach einem leckeren Imbiss brachte Fahrlehrer Ralf Rayner die Frauen auf den neuesten Stand über die Regelungen im Straßenverkehr. „Einige der jetzt in Kraft getretenen Neuregelungen gelten dem Schutz von Radfahrern.“ So wird beispielsweise die Grünpfeilregelung an Ampeln mit einem Extra-Schild für Radfahrer erweitert. Außerdem müssen künftig beim Überholen von Fahrrädern und Fußgängern mindestens 1,5 Meter Abstand in Ortschaften und zwei Meter außerhalb eingehalten werden. An besonders engen Stellen kann sogar ein Überholverbot angeordnet werden.

Zum Abschluss der Versammlung wurde – wie in jedem Jahr – unter den fleißigen Plätzchen-Bäckerinnen Gutscheine für den Cocktailabend verlost. Beate Ahmeskamp und Simone Wegmann sind die glücklichen Gewinnerinnen.

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