Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Grundschule
Bedarf an Mittagessen in der Schule entwickelt sich

Füchtorf -

Der Förderverein der Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Grundschule zählt zurzeit 180 Mitglieder. Dennoch hofft er auf Neuaufnahmen.

Mittwoch, 29.01.2020, 17:56 Uhr
Vorsitzende Melanie Querdel dankte Thomas Lattermann für den sechsjährigen Dienst als Kassierer des Fördervereins.
Vorsitzende Melanie Querdel dankte Thomas Lattermann für den sechsjährigen Dienst als Kassierer des Fördervereins. Foto: Christopher Irmler

Der Förderverein der Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Grundschule darf mit Fug und Recht als besonders bezeichnet werden. So besuchen derzeit 170 Mädchen und Jungen die Klassen eins bis vier, der Förderverein zählt 180 Mitglieder. „Da bin ich wirklich stolz, dass uns so viele Eltern treu blieben“, betonte Schulleiterin Marlies Borisch im Rahmen der Generalversammlung. Viele Mitglieder leisteten gerne den jährlichen Beitrag von zehn Euro. Und manche blieben „ihrer“ Grundschule über Jahrzehnte verbunden. Allerdings hoffen die Verantwortlichen um die Vorsitzende Melanie Querdel auf weitere Neuaufnahmen. Besonders im Bereich des ersten Jahrgangs könnten aber noch viele Mitglieder dazukommen.

Wechsel im Vorstand

Nach sechs Jahren legte Kassierer Thomas Lattermann seinen letzten Bericht vor. Zu seiner Nachfolgerin wurde einstimmig Sonja Ewerszumrode gewählt. Im Amt bleiben nach jeweils einstimmigem Votum die Vorsitzenden Melanie Querdel und Christian Laumann sowie Schriftführerin Marlies Borisch. Die Kasse prüfen in Zukunft René Laumann und Volker Lausch.

Helfende Hände gesucht

Grundsätzlich ist der Förderverein sehr aktiv, wie der Rückblick von Marlies Borisch verdeutlichte. So beteiligt man sich am Spargelfrühling, verkauft Getränke im Rahmen des Tractor Pullings bei Hörstkamp oder organisiert das Elternfrühstück bei der Einschulung. Auch auf dem Weihnachtsmarkt sind engagierte Helfer dabei, wenn es heißt, Reibekuchen zu backen und zu verkaufen. Doch auch in diesem Kontext appellieren die Aktiven an die Elternschaft. Leider seien es zu oft „die üblichen Gesichter“, die man im Rahmen der Aktionen sehe. So käme eine Ausweitung des Reibekuchenbackens auf zwei Tage nur dann infrage, wenn die Zahl der helfenden Hände ansteige. Fester Bestandteil bleiben auch in Zukunft das pädagogische Reiten und die Teilnahme an den Ferienspieltagen.

Trennwand für den Musikraum

Für Probleme ganz anderer Art sorgt der Wunsch nach einer Trennwand für den Musikraum. „Wir haben da wohl einen Stein ins Rollen gebracht“, bedauerte Borisch. Denn aus der lange ersehnten Maßnahme resultierte nun das gesteigerte Interesse des Kreises. Das Raumschutzkonzept ist nun Thema. Es fiel etwa auf, dass die Einrichtung nicht über ein Behinderten-WC verfügt. „Wir haben heute noch einmal mit dem Bürgermeister gesprochen, dass es so mit 90 Kindern nicht mehr geht. Das wird auf Dauer zu eng.“ Zunächst könnte die alte Turnhalle genutzt werden, da die Baumaßnahmen vermutlich nicht vor dem Herbst anlaufen werden. Dennoch verwies Borisch mit Nachdruck auf das große Engagement von fünf Damen, die sich in der Über-Mittag-Betreuung um 90 Kinder kümmern. 42 von ihnen erhalten in der Einrichtung eine Mahlzeit. Borisch rechnet mit steigenden Zahlen, da die Eltern der aktuellen Kindergartenkinder sich an das System der Über-Mittag-Betreuung gewöhnt hätten.

In der Küche wurde derweil eine Umstellung vollzogen. Nach dreiwöchigem Test und positiven Reaktionen der Kinder wird sie mit tiefgefrorenem Essen durch die Firma apetito beliefert.

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