Männliches Narrenvolk ganz unter sich
Partynacht mit Ramba Zamba

Sassenberg -

Erstmals fand die Herrensitzung des KCK Sassenberg nach der Prinzenproklamation statt. Kein Wunder, dass sich Prinz Lui I. diesen Abend nicht entgehen ließ.

Sonntag, 09.02.2020, 14:00 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 14:50 Uhr
„Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Schnaps“, sangen die KC-Linen den Herren aus der Seele.
„Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Schnaps“, sangen die KC-Linen den Herren aus der Seele. Foto: Ulrike von Brevern

Fast zärtlich hielt KCK-Prinz Lui I. den Dombrowski im Arm, denn selbst Prinzessin Babsy musste draußen bleiben – vorerst zumindest. Bei der Herrensitzung am Freitagabend, die in diesem Jahr erstmals erst nach der Kür des neuen Prinzen stattfand, feierte der männliche Teil des Narrenvolkes wie es die Tradition verlangt ganz unter sich und nach eigenem Geschmack.

Auch wenn Kostümierung nicht ausdrücklich erforderlich war, hatten sich viele der Narren bunt in Schale geschmissen: Super Mario traf Textmaker, Drakulas Monster trank mit der Hippie-Crew. Aber bitte alles ganz entspannt, ganz nach dem Motto „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Schnaps“.

Das gaben die KC-Linen in ihrem schwungvollen Show-Beitrag aus. Denn ganz ohne Frauen ging es selbstverständlich auch nicht. Einheizen ließen sich die Herren gleich zu Beginn von Tanzmariechen Anja Feidieker mit ihrem temperamentvollen Showtanz. Die KC-Linen sprachen ihnen anschließend mit einem Medley trinkfester, nicht ganz originaler Hits aus der Seele. Spätestens „Trink mit mir ein kleines Bier, damit die Welt in Frieden lebt“ regte den letzten sangesfreudigen Narren zu stimmungsvollen Mitschunkeln an.

Die KCK-Garde mit ihrem Sternentanz und die Tanzformation „Die Lollipops“ aus Freckenhorst gehörten zu den weiteren weiblichen Highlights. Aber auch die Herren bewiesen Humor: Nicht nur Martin Lüffe als Moderator und König des Herrenwitzes, auch Herbert Knebel, alias Stefan Strathmann. Er berichtete, wie ein schlichter Wursteinkauf zum „Hausverbot im Kempermarkt“ führen kann, wenn Mann in der Schlange hinter einer wählerischen Seniorin ansteht.

Karnevalsparagraf wird erfüllt

Zu den furiosen Höhepunkten des Abends gehörte das Einlösen des zehnten der prinzlichen Karnevals-Paragrafen. Mit ihrem lautstarken Bekenntnis zur Blasmusik brachten Ramba Zamba und „Die Oldies“ gemeinsam unter Leitung von Maik Dohm den Saal zum Kochen. Dass Prinz Lui da fast ein „Horrido“ statt des „Helau“ entrutschte, war angesichts seiner Vergangenheit als Schützenkönig nur allzu verständlich und als er selbst zur Trompete griff, schnell vergessen.

Ehe die Freckenhorster Jukape mit ihrer Einladung zum Schunkeln langsam den Partyabend einläutete, zu dem dann auch die Damen willkommen waren, stand die Siegerehrung für das zünftige Schinkenschätzen an. Mit nur fünf Gramm Abweichung zum tatsächlichen Gewicht setzte sich Juka-Komitee-Mitglied Keke Pundsack durch und entführte die herzhafte Leckerei damit ausgerechnet nach Füchtorf.

 

 

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