Bebauungsplan Sassenberger Straße
Ortsausschuss für „Große Lösung“

Füchtorf -

Der Füchtorfer Ortsausschuss hat sich für die „Große Lösung“ ausgesprochen. Das heißt, es sollen 132 neue Bauplätze im Baugebiet an der Sassenberger Straße erschlossen werden.

Mittwoch, 12.02.2020, 08:29 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 15:36 Uhr

Das Baugebiet an der Sassenberger Straße soll größer ausfallen als ursprünglich geplant, auch wenn Häuslebauer damit etwas länger auf den Baustart warten müssen. Das beschloss der Ortsausschuss am Montagabend nach lebhafter Diskussion bei nur einer Enthaltung. Die Verfahren für die beiden westlich des Ortes geplanten Baugebiete Düpe Süd und an der Vinnenberger Straße werden wegen des negativen Geruchsgutachtens ( WN berichteten) zunächst auf unbestimmte Zeit ruhen.

Im Vorfeld der Sitzung hatte die Verwaltung bei der Bezirksregierung angefragt, ob eine Änderung des Regionalplans, der für die „Große Lösung“ an der Sassenberger Straße notwendig ist, genehmigungsfähig sei. Die Reaktion fiel ungewöhnlich optimistisch aus, berichtete Bürgermeister Uphoff. Die Erweiterung soll im Endausbau das gesamte Dreieck zwischen Sassenberger Straße und Bundesstraße füllen und damit zusätzlich zu den in der „Kleinen Lösung“ angestrebten 72 noch weitere 60 Grundstücke zur Verfügung stellen. Allerdings wird ein Lärmschutzwall notwendig. Wird die gesamte Fläche auf einmal ausgewiesen, könnten zur Finanzierung der Wallanlage mehr begünstigte Grundstücke herangezogen werden, betonte Bauamtsleiter Thomas Middendorf einen Vorteil der Großen Lösung. Zudem sei die verkehrliche Anbindung ganz anders planbar, als wenn zunächst nur die kleinere Lösung umgesetzt werde, argumentierte Uphoff. Ortsbürgermeister Dirk Schöne erinnerte daran, dass gemeindliche Flächen etwa für eine neue Kita eingeplant werden müssten.

Statt bis zum kommenden Jahr müssen sich Bauwillige bei der Großen Lösung trotz des akuten Mangels an Wohnbauflächen voraussichtlich noch mindestens bis Sommer 2022 gedulden. Zur Frage der Verfügbarkeit der weiteren Grundstücke für den Markt wollte Uphoff keine Aussage machen.

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