Verleihung der Sportabzeichen
Ein paar mehr hätten es sein können

Sassenberg -

446 Aktive machten den Sportabzeichen-Wettbewerb in Sassenberg und Füchtorf mit – nicht mitgezählt die 140 Miniabzeichen der Kita-Kinder bis fünf Jahre und Grundschüler im Jahr 2019.

Sonntag, 01.03.2020, 15:36 Uhr
Maria Rüdenholz-Butterweck (Stützpunktleiterin), Friedhelm Philipper, Sofia Große Kunstleve (beide 40 Teilnahmen), Hans-Werner Herweg (35 Teilnahmen), Jutta Lüffe (Sparkasse), Bürgermeister Josef Uphoff, Heinz Holtkämper (55 Teilnahmen) und Elke Ulbrich (VfL) brennen für das Sportabzeichen.
Maria Rüdenholz-Butterweck (Stützpunktleiterin), Friedhelm Philipper, Sofia Große Kunstleve (beide 40 Teilnahmen), Hans-Werner Herweg (35 Teilnahmen), Jutta Lüffe (Sparkasse), Bürgermeister Josef Uphoff, Heinz Holtkämper (55 Teilnahmen) und Elke Ulbrich (VfL) brennen für das Sportabzeichen. Foto: Marion Bulla

Insgesamt absolvierten in der vergangenen Saison 446 Aktive den Sportabzeichen-Wettbewerb in Sassenberg und Füchtorf. Nicht mitgezählt sind dabei die 140 Miniabzeichen, die die Kita-Kinder bis fünf Jahre und Grundschüler im Jahr 2019 geschafft hatten. Ab dem sechsten Lebensjahr startet für die Kinder regulär das deutsche Sportabzeichen. In den Kitas und Grundschulen wird aber schon früher ein Abzeichen angeboten, das auf die Jüngsten zugeschnitten ist, denn auch die sollen schon möglichst früh den Spaß am Sport entdecken. Doch geht es dabei nicht um das Messen der Leistung, sondern um das kindgerechte Heranführen an die Leichtathletik.

So ganz zufrieden zeigte sich Maria Rüdenholz-Butterweck mit der Resonanz am Freitagabend im VfL-Sportlerheim im Rahmen der Verleihung nicht. Die Zahlen machen die Organisatoren nachdenklich. „Wir hätten gern noch 200 Sportler mehr gehabt“, bemerkte sie. Auch die Tatsache, dass 50 Kinder weniger dabei waren, als im Jahr davor, betrübte sie ein wenig. Schließlich sei es wichtig, den Nachwuchs bei der Stange zu halten. „Was können wir tun, um zum Sportabzeichen zu motivieren“, fragte die Stützpunktleiterin an diesem Abend in die Runde. Man könne die Sportgruppen gezielt ansprechen. Einige seien eh mittwochs zum Trainieren vor Ort, war eine Idee, oder ein Straßenfest zu organisieren, eine weitere.

Was können wir tun, um zum Sportabzeichen zu motivieren?

Maria Rüdenholz-Butterweck

Über die Leistung von Heinz Holtkämper, den viele nur als „Holli“ kennen, freute Maria Rüdenholz-Butterweck sich hingegen sehr. Holtkämper ist ein überaus fleißiger Teilnehmer und nahm jetzt seine 55. Urkunde entgegen. Auch Friedhelm Philipper und Sofia Große Kunstleve sind über die Maßen aktiv dabei. Beide können auf beachtliche 40 Teilnahmen zurückblicken. Hans-Werner Herweg erhielt an diesem Abend sein 35. Sportabzeichen. „Das ist wirklich großartig“, sagte Rüdenholz-Butterweck, bevor Josef Uphoff das Wort ergriff. „Ihr seid die beste Außenwerbung für unsere Stadt. Toll, dass ihr alle mitmacht“, lobte der Bürgermeister.

Seit vielen Jahren unterstützt die Sparkasse Münsterland Ost die Sportabzeichenaktion. Im Namen derer war Jutta Lüffe gekommen. Sie zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen. „Den Sport zu fördern, ist eine tolle Sache. Das machen wir sehr gerne“, betonte sie.

Die Sportabzeichensaison in Sassenberg startet traditionell im Juni mit dem Ende des Schützenfestes. Voraussichtlich geht es am 24. Juni los. Die Zeiten haben sich nicht geändert. Trainiert werden kann von 17.30 bis 19 Uhr. Wer früher kommen möchte, kann sich bei Maria Rüdenholz-Butterweck melden.

Infos unter ww.vfl-sassenberg.de. In Füchtorf geht es früher los.

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