Mitgliederversammlung der CDU
Rückenwind für Josef Uphoff

Sassenberg/Füchtorf -

Bürgermeister Josef Uphoff geht mit Rückenwind in die Kommunalwahl. 31 von 32 Mitgliedern wählten ihn zum Kandidaten für die Wahl am 13. September.

Freitag, 13.03.2020, 09:42 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 17:22 Uhr
Bürgermeister Josef Uphoff gemeinsam mit den Direktbewerbern für den Stadtrat. Sie gehen gemeinsam am 13. September ins Rennen und hoffen auf gute Ergebnisse. Auf dem Foto fehlt Martin Arenhövel.
Bürgermeister Josef Uphoff gemeinsam mit den Direktbewerbern für den Stadtrat. Sie gehen gemeinsam am 13. September ins Rennen und hoffen auf gute Ergebnisse. Auf dem Foto fehlt Martin Arenhövel. Foto: Ulrich Lieber

Erwartungsgemäß und mit einem fast perfekten Abstimmungsergebnis wurde Bürgermeister Josef Uphoff von der CDU erneut zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Von den 32 anwesenden Mitgliedern stimmten 31 mit Ja und ein Mitglied mit Nein. Damit erfüllte die Union den Wunsch Uphoffs: „Was ich gebrauche, ist ein starker Rückenwind der Partei.“

Der Stadtverband der CDU hatte sich am Mittwochabend zur Mitgliederversammlung getroffen und hatte eine Menge Regularien zu erledigen. Der Vorsitzende Werner Berheide wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass man einen normalen Umgang mit dem Coronavirus pflegen wolle und darum die Versammlung wie gewohnt durchgeführt werde. Im Mittelpunkt stand dabei die Kommunalwahl , die am 13. September über die Mehrheitsverhältnisse im neuen Rat bestimmen wird. Darum ging es zum einen um die Wahl des Bürgermeisterkandidaten, aber auch um die Wahl der 13 Bewerber sowie der 13 Stellvertreter für die einzelnen Wahlbezirke.

Lebensfreude und Arbeitsfreude sind im Überfluss vorhanden.

Josef Uphoff

Josef Uphoff erhielt die Gelegenheit, sich noch einmal vorzustellen und für sich zu werben. Er möchte auch die nächste Legislaturperiode von 2020 bis 2025 als Bürgermeister der Stadt Sassenberg verbringen. „Lebensfreude und Arbeitsfreude sind im Überfluss vorhanden“, versicherte er. Auch nach 17 ½ Jahren sei er noch nicht amtsmüde.

Josef Uphoff stellte die Frage, warum die Wähler eigentlich ihn wählen sollten und hatte die Antwort natürlich parat. „Ganz einfach, weil es für die Stadt Sassenberg das Beste ist.“ Er wies auf die positive Stadtentwicklung der vergangenen Jahre hin, auf seine persönlichen und fachlichen Voraussetzungen und seine beruflichen Erfahrungen.

Bürgermeister baut auf drei Säulen

Der amtierende Bürgermeister nannte drei Säulen, die er für sein Amt dringend benötigt. Die erste Säule sei die Bürgerschaft. „Die Menschen sind in hohem Maße beruflich und ehrenamtlich engagiert. Diesen Schwung muss man fördern.“ Die zweite Säule sei die Arbeit des Stadtrates, in dem die CDU 13 von 26 Mandaten besitze. „Meistens erzielen wir einstimmige Ergebnisse. Wir machen keine Politik gegen die anderen Fraktionen, sondern für die Sache“, versicherte er. Dies sei auch beim Haushalt wieder sichtbar geworden, der einstimmig verabschiedet worden sei. „Ich habe hohen Respekt vor der ehrenamtlichen Arbeit der Ratsmitglieder.“

Als dritte Säule nannte Uphoff die Mannschaft im und außerhalb des Rathauses. Rund 200 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit seien hier im Einsatz. Er selbst sei immer darauf bedacht, so transparent wie möglich zu arbeiten. Dies sei aufgrund der schnellen Kommunikationswege auch kein Problem.

Die Stadt Sassenberg ist auf einem exzellenten Weg.

Josef Uphoff

Zum Abschluss seiner Vorstellung ging er noch ein wenig auf verschiedene Bereiche ein und stellte schließlich fest: „Die Stadt Sassenberg ist auf einem exzellenten Weg.“ Nach der erfolgreichen Wahl hatte Werner Berheide noch ein kleines Präsent für Josef Uphoff parat. Er überreichte ihm ein Trikot mit der symbolischen Nummer 1. „Wenn wir gemeinsam kämpfen, werden wir ein tolles Ergebnis erzielen“, war sich Uphoff sicher.

Nun stellten sich die 13 Kandidaten für die verschiedenen Wahlbezirke vor. Jeder nannte kurz seine persönlichen Daten und seine Gründe, warum er oder sie in den Rat wollen. Erfreulicherweise gehen diesmal auch zwei Frauen ins Rennen, die beide auch einen Platz auf der Reserveliste gefunden haben. Martha Weiß geht in Wahlbezirk 5 an den Start und versicherte, dass ihr Politik Spaß macht: „Es ist wahnsinnig spannend.“ Sandra Brinkmann startet in Wahlbezirk 12. Die vierfache Mutter war bei der letzten Wahl nur knapp gescheitert, sah es aber als gutes Omen, denn nun seien ihre Kinder älter und alles leichter zu managen.

Die weiteren Wahlbezirke besetzen: Thorsten Finke (1), Dirk Schöne (2), Matthias Pries (3) – alle in Füchtorf – Martin Arenhövel (4), Helmut Peitz (6), Guido Fischer (7), Dieter Sökeland (8), Christian Tarner (9), Helmut Ostlinning (19), Frederik Holz (11) und Werner Berheide (13).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7324502?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Nachrichten-Ticker