Berg- und Wintersportler in Österreich
Urlaubsabbruch und 14-tägige Quarantäne

Sassenberg -

Die Berg- und Wintersportler des VfL Sassenberg mussten ihren Urlaub in Österreich vorzeitig abbrechen. Mittlerweile befindet sich die Reisegruppe wieder in Sassenberg und steht unter 14-tägiger Quarantäne

Montag, 16.03.2020, 15:48 Uhr aktualisiert: 17.03.2020, 15:06 Uhr
Die Berg- und Wintersportler aus Sassenberg mussten ihren Urlaub vorzeitig abbrechen und stehen nun in Sassenberg unter Quarantäne.
Die Berg- und Wintersportler aus Sassenberg mussten ihren Urlaub vorzeitig abbrechen und stehen nun in Sassenberg unter Quarantäne. Foto: VfL

Eigentlich sollte die Skifahrt der VfL-Berg- und Wintersportabteilung bis Samstag dauern, doch das Coronavirus hat für eine frühzeitige Abreise gesorgt.

Am Donnerstagabend erhielt die Gruppe von der Hotelleitung die Nachricht, dass das Hotel durch die zuständige österreichische Gesundheitsbehörde, Bezirkshauptmannschaft Tamsweg, mit sofortiger Wirkung geschlossen wird. Aus einer deutschen Gruppe, die am 7. März abgereist war, wurde ein positiver Covid-19-Fall bekannt. Die deutschen Behörden informierten die österreichischen Behörden, die wiederum die genannte Sofortmaßnahme sowie die unverzügliche Untersuchung des Personals verfügte. Die Sassenberger wurden als potenziell Gefährdete der Kategorie II eingestuft und zur Abreise aufgefordert. Das Gesundheitsamt des Kreises Warendorf wurde durch die Gruppe über diese Maßnahme informiert und Verhaltensmaßnahmen abgesprochen. Die Abreise erfolgte am Freitagmorgen. Während der Rückfahrt erhielt die Gruppe die Information, dass bei einer Person des Hotelpersonals das Testergebnis positiv war. Nach erneuter Kontaktaktaufnahme zum Gesundheitsamt ist die Gruppe daraufhin in die Kategorie I eingestuft und bis zum 27. März unter häusliche Quarantäne gestellt worden.

Sehr lobenswert ist das Verhalten der Teilnehmer zu bezeichnen, die die ungewöhnliche Situation mit Ruhe und Gelassenheit gemeistert haben. Dazu hat auch das umsichtige und kooperative Verhalten des Hoteliers und von Frank Wächter beigetragen.

Ansonsten war die Skifahrt wieder ein voller Erfolg. Zwischen den beiden Traumagen Sonntag und Donnerstag mit strahlend blauem Himmel war das Wetter etwas durchwachsen, aber es bereitete weder Skifahrern, Langläufern noch Schneewanderern größere Probleme.

Besonderer Dank gilt den beiden Hauptorganisatoren Josef Lackamp und Frank Wächter. Wieder einmal war die Organisation perfekt und wenn auch das Ende der Fahrt weniger schön war, so wird schon wieder an eine nächste Tour im Jahr 2021 gedacht.

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