Grüne und Tourismusverein spenden Saatgut
Blühende Radwege

Sassenberg/Füchtorf -

Blühende Radwege und Ackerstreifen wünschen sich die Grünen und der Tourismusverein. Darum spenden sie Saatgut für insgesamt 20 000 Quadratmeter.

Freitag, 03.04.2020, 11:57 Uhr aktualisiert: 03.04.2020, 17:08 Uhr
Georg Hartmann-Niemerg und die Grünen verteilen kostenlos Saatgut für Blühstreifen. Insgesamt können damit 10 000 Quadratmeter versorgt werden, und der Tourismusverein legt noch einmal die gleiche Menge drauf.
Georg Hartmann-Niemerg und die Grünen verteilen kostenlos Saatgut für Blühstreifen. Insgesamt können damit 10 000 Quadratmeter versorgt werden, und der Tourismusverein legt noch einmal die gleiche Menge drauf. Foto: Ulrich Lieber

Die Politik macht sich viele Gedanken zum Umwelt- und Naturschutz. Dies ist natürlich eine Kernkompetenz der Grünen, aber auch die FWG hat erst kürzlich beantragt, Blüh- und Obstwiesen auf städtischem Grund anzulegen ( WN berichteten). Die Grünen setzen auf Blühstreifen an Radwegen und Äckern. „Radfahrer und Urlauber bekommen nur noch Mais zu sehen. Es wäre doch was Schönes, wenn sie dort blühende Streifen sehen könnten“, sagt Georg Hartmann-Niemerg .

Hartmann-Niemerg erinnert daran, dass seit 2018 vom Landschaftsverband kostenloses Saatgut für Blühstreifen gibt. Die Grünen wollen das nun aufstocken und Saatgut für rund 10 000 Quadratmeter – entspricht einem Hektar – zusätzlich spenden, damit Insekten wieder genügend Nahrung finden.

Außerdem ist der Grünen-Politiker auch noch Mitglied im Tourismusverein. Nach Rücksprache mit dem Vorsitzenden Rüdiger Völler beteiligt sich auch der Verein und stellt Saatgut für weitere 10 000 Quadratmeter zur Verfügung. Es steht also reichlich Saatgut zur Verfügung, jetzt müssen die Landwirte nur noch zuschlagen. Aber auch Privatpersonen dürfen sich gerne für das heimische Grundstück Saatgut bei Georg Hartmann-Niemerg abholen. „Privatleute bekommen Tüten mit Saatgut für uns, das sie im Garten säen können“, versichert er. Einfach melden unter 01 62/4 60 08 22.

Nun hofft er, dass es reichlich Resonanz geben wird. „Man könnte es doch ,Sassenberg und Füchtorf blühen auf‘ nennen“, schmunzelt das Ratsmitglied. Die Saatgutmischung ist vom Raiffeisenmarkt und für Honig- und Schmetterlingswiesen geeignet. „Es wäre doch schön, wenn wir damit die Radwege für die Bürger attraktiver gestalten könnten.“

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