FWG wünscht sich Unterflurcontainer
Müll wird wahllos abgeladen

Sassenberg -

Ein Blick auf die Situation rund um die Container an der Düsbergstraße macht deutlich, dass der Antrag der FWG absolut notwendig ist. Die Freien Wähler beantragen den Einbau eines Unterflursystems zur Abfallsammlung, damit das Bild der Verwahrlosung an diesem Standort beendet wird.

Dienstag, 07.04.2020, 07:45 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 07:50 Uhr
Ortstermin mit der FWG noch bevor es das Kontaktverbot gab (v. l.): Christian Laumann, Guido Lengfeld, Werner Holz, Carsten Schuckenberg und Peter Holz bei den Containern am Standort Düsbergstraße.
Ortstermin mit der FWG noch bevor es das Kontaktverbot gab (v. l.): Christian Laumann, Guido Lengfeld, Werner Holz, Carsten Schuckenberg und Peter Holz bei den Containern am Standort Düsbergstraße. Foto: Ulrich Lieber

Wenn die Container voll sind, entsorgen viele Bürger ihren Müll, indem sie ihn einfach daneben stellen. „Die Container müssen noch nicht einmal voll sein“, sagt Peter Holz .

„Hier soll ein neues Baugebiet entwickelt werden, da kann man so eine desaströse Anlage den neuen Bürgern nicht zumuten“, erklärt Holz. Das liege einfach daran, dass sich nicht alle an die Spielregeln eines vernünftigen Miteinanders hielten. „Müll jeglicher Art wird im Bereich der Umzäunung wahllos abgelagert“, bemängelt Carsten Schuckenberg . Nicht selten müsse man mühselig über den Unrat steigen, um an die Sammelcontainer zu kommen. „Einmal die Woche wird hier gereinigt. Die Leute wissen, dass hier ja schon sauber gemacht wird. Durch die Umzäunung fühlen sie sich sicher, da sie nicht gesehen werden“, berichtet Holz.

Die Lösung liegt für die Freien Wähler auf der Hand und wird in Sassenberg am Schulzentrum auch schon erfolgreich praktiziert: ein Unterflurcontainer. „Die Erfahrung zeigt, dass es hier viel besser aussieht“, bilanziert Schuckenberg. Beim Ortstermin demonstriert er, wie das funktioniert. Die Verwaltung wird gebeten, die Finanzierung in den Haushaltsplan 2021 aufzunehmen. „Bis zur Umsetzung des Vorhabens soll geprüft werden, ob mit der kurzfristigen Installation einer Überwachungskamera, verbunden mit der Ausleuchtung der Fläche, verhindert werden kann, dass weiterhin Restmüll dort illegal abgelagert werden kann.“

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