Sand wird für die Badesaison gereinigt
Frühjahrsputz am Feldmarksee

Sassenberg -

Ob und wann die Badesaison losgeht, steht noch in den Sternen, aber der Strand am Feldmarksee ist fast startklar. Eine Spezialfirma ist derzeit dabei, den Sand zu reinigen.

Montag, 04.05.2020, 08:36 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 15:16 Uhr
Osama Abdalla reinigt im Auftrag der Stadt Sassenberg mit einer Spezialmaschine den Sand am Strand des Feldmarksees.
Osama Abdalla reinigt im Auftrag der Stadt Sassenberg mit einer Spezialmaschine den Sand am Strand des Feldmarksees. Foto: Marion Bulla

Osama Abdalla , Mitarbeiter einer Spezialfirma aus Wendlingen, ist seit einigen Tagen im Auftrag der Stadt Sassenberg am Strand des Feldmarksees unterwegs, um dort den Sand zu reinigen. Als Vorbereitung für die anstehende Badesaison. Wann die startet, ist allerdings ob der Corona-Situation ungewiss.

„Wir lassen den Sand im Turnus von drei Jahren regelmäßig von Scherben, Kronkorken, Zigarettenkippen und Ähnlichem säubern. Das war in diesem Jahr eh geplant und was fertig ist, ist fertig“, erklärt Martin Kniesel von der Stadt. Im Mai würden sie dann die Algen im See selbst mähen, schickt der Hauptamtsleiter voraus.

Osama Abdalla hat alle Hände voll zu tun, um die Reinigungsmaschine über den insgesamt rund 5600 Quadratmeter großen Strand zu ziehen. Die Maschine ist nicht sehr groß, hat etwa die Größe eines kleinen Aufsitzmähers. Im Schritttempo schiebt er den laut ratternden Sandmaster über den Strand. Eine ganze Woche brauchen er und sein Kollege, um die gesamte Fläche zu reinigen.

Das Förderband der Maschine gräbt sich dabei 30 Zentimeter tief in den Sand und wirft ihn dann durch ein grobmaschiges Sieb. Unrat, Steine und Wurzeln werden so in einem Korb aufgefangen. Sein Kollege zieht die kleinen Hügel, die durch den Auswurf entstehen, mit einem breiten Holzrechen glatt.

„Wir haben schon oft Geldstücke gefunden. Aber hier ist die Ausbeute mit zehn Cent eher gering“, sagt Abdalla und lacht. Dafür sind andere Sachen im Korb gelandet, die nicht an einen Strand gehören. Vor allem nahe der Baustelle am neu errichteten Piratenschiff seien sehr viele Steine gewesen, sagt er und zeigt in Richtung Schiff. Auch Zigarettenkippen hätte es zu Hauf gegeben. Außerdem seien viele Flaschenverschlüsse im Sand vergraben gewesen. „Flaschen finden wir nicht, nur die Deckel“, sagt Osama Abdalla und wirft den Sandmaster erneut an, um den Strand für die Besucher sicher zu machen. Damit diese ungehindert und ohne Verletzungen die Badesaison genießen können.

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