33. Sassenberger Triathlon fällt aus
Harter Schlag fürs Orga-Team

Sassenberg -

Der 33. Sassenberger Triathlon fällt dem Corona-Virus zum Opfer. Die Absage kam nun nicht mehr überraschend, ist aber für die Organisatoren nichtsdestotrotz ein harter Schlag. „Wir haben den Triathlon schon zu 75 bis 80 Prozent vorbereitet gehabt. Es fehlte eigentlich nur noch der Aufbau für den Wettkampftag“, sagt der sportlicher Leiter Dirk Knappheide.

Freitag, 15.05.2020, 07:50 Uhr aktualisiert: 17.05.2020, 09:22 Uhr
In jedem Jahr ist vor allem der Start am Feldmarksee ein besonderer Hingucker. Doch aufgrund der Corona-Pandemie fällt der 33. Sassenberger Triathlon in diesem Jahr aus.
In jedem Jahr ist vor allem der Start am Feldmarksee ein besonderer Hingucker. Doch aufgrund der Corona-Pandemie fällt der 33. Sassenberger Triathlon in diesem Jahr aus. Foto: René Penno

Ursprünglich sollte die beliebte Veranstaltung am 2. August am Feldmarksee stattfinden. „Wir müssen den Triathlon schweren Herzens absagen, aber die Gesundheit aller Beteiligten steht an erster Stelle“, bestätigt Wettkampfleiterin Nicole Möllers . Dabei war eigentlich alles soweit fertig, und es hatten sich bereits über 500 Sportler über das Online-Portal angemeldet. „Wir starten jetzt mit der Rückabwicklung der Startgelder. Sie werden natürlich zu 100 Prozent zurückgezahlt“, versichert Dirk Knapp­heide . Das erfolgt über das Portal Mikatiming, das auch für größere Veranstaltungen genutzt wird. Normalerweise melden sich jedes Jahr rund 1500 Athleten an. „Die meisten im April und Mai, das sind die Hauptmonate, aber die Sportler haben sich in diesem Jahr natürlich zurückgehalten.“

Für die Triathlon-Abteilung des VfL Sassenberg ist das ein schwerer Schlag. Den finanziellen Verlust beziffert Knappheide auf 3500 bis 4500 Euro, denn so viel Geld sei bereits investiert worden. „Das bekommen wir natürlich nicht zurück.“ Zum Glück habe der Verein aber genügend Rücklagen gebildet, um den Verlust in diesem Jahr auffangen zu können.

Aber nicht nur der finanzielle Aspekt schmerzt die Organisatoren. „Wir sind mit viel Herzblut dabei. Viele hatten extra Urlaub für die Veranstaltung eingereicht. Es ist für alle Beteiligten nicht schön und es tut weh, aber es ist halt so“, sagt Knappheide. Er geht davon aus, dass in diesem Jahr nirgendwo mehr große Sportereignisse stattfinden können. „Das ist alles ein wenig unbefriedigend. Ich hoffe auf baldige Normalität“, spricht Dirk Knappheide wohl allen aus dem Herzen.

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