Josef Uphoff und Daniel Hagemeier besuchen Unternehmen
Sassenberg hält zusammen

Sassenberg -

Bürgermeister Josef Uphoff und der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier haben zusammen Sassenberger Unternehmen besucht, um sich vor Ort über die aktuelle Situation ein Bild zu machen.

Dienstag, 26.05.2020, 08:56 Uhr aktualisiert: 26.05.2020, 09:00 Uhr
Die Maske ist auch im „Zweiradgeschäft Ross“ Pflicht. Bürgermeister Josef Uphoff (l.) und Daniel Hagemeier besuchten Ulrike Ross, die sich freut, dass das Geschäft wieder geöffnet ist.
Die Maske ist auch im „Zweiradgeschäft Ross“ Pflicht. Bürgermeister Josef Uphoff (l.) und Daniel Hagemeier besuchten Ulrike Ross, die sich freut, dass das Geschäft wieder geöffnet ist. Foto: CDU

Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier hat zusammen mit dem Bürgermeister Sassenbergs, Josef Uphoff , lokale Unternehmen besucht. Im Mittelpunkt der spontanen Gespräche stand dabei der Austausch über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Innenstadt. Für Bürgermeister Josef Uphoff war dabei natürlich auch von Interesse, wie der Einzelhandel, das Handwerk, die Dienstleister und die Gastronomie in dieser schwierigen Zeit die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung als örtliche Ordnungsbehörde erleben.

„Man merkt es: Sassenberg hält zusammen“, war sich Bürgermeister Uphoff nach den Besuchen sicher. Denn viele Gewerbetreibende berichteten, dass Stammkunden auf die Öffnungen gewartet hätten und jetzt wieder in die Läden kommen. So war die Freude über die Öffnungen allen Unternehmern anzumerken. Daniel Hagemeier als Landtagsabgeordneten war es ein besonderes Anliegen, die Reaktionen auf die Programme der Landesregierung einzufangen und bei Problemen zu helfen: „Gerade in der Krise ist es wichtig, das Ohr nah an den Betroffenen zu haben, damit wir gemeinsam diese schwere Zeit durchstehen.“ Besonders positiv war das Lob der Gewerbetreibenden für das Sofortprogramm der NRW-Landesregierung. „Das hat uns echt gerettet“, war ein Kommentar dazu. Als beispielhaft wurde die unbürokratische Antragsstellung und schnelle Auszahlung bezeichnet.

„Die Sassenberger unterstützen die heimische Wirtschaft und halten sich auch an die Vorgaben zur Hygiene, auch wenn die Regeln für viele noch immer etwas ungewohnt sind“, konnte Josef Uphoff berichten. Die Unternehmer informierten die beiden Politiker allerdings auch darüber, dass noch lange nicht das vor-Krisen-Niveau erreicht werde. Man stehe zudem im Wettbewerb mit internationalen Versandhändlern und großen Ketten, für die teilweise andere Bedingungen gelten würden.

Gerade im Gastrogewerbe haben noch Unternehmen mit ausbleibenden Kunden zu kämpfen. Daher betont Daniel Hagemeier: „Das Münsterland ist eine hervorragende und attraktive Region. Wir werden in diesem Jahr noch mehr Werbung für den Urlaub im eigenen Land machen. Es lohnt sich – für die Urlauber und auch für unsere Innenstädte.“

Diese Lockerungen schlägt der Bund zum 6. Juni vor

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  • Eine Beschlussvorlage aus Angela Merkels Kanzleramt wird am Montag in einer Telefonschalte zwischen Bund und den Staatskanzleichefs der Länder diskutiert. Grundsätzlich sollen die Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verbindlich in Kraft bleiben. Vorgesehen sind jedoch einige Lockerungen ab dem 6. Juni:

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  • Mindestabstand: In der Öffentlichkeit soll weiterhin der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden.

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  • Auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes soll in bestimmten öffentlichen Bereichen weiter gelten. Abstands- und Hygieneregeln müssten „so lange in das Alltagsleben integriert bleiben, wie die Pandemie nicht durch einen Impfstoff oder ein Heilmittel überwunden ist“, heißt es in dem Papier.

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  • Verschärfungen möglich: Wo es die Infektionszahlen erfordern, sollten weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden.

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  • Private Treffen: Maximal zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte sollen sich in der Öffentlichkeit oder zu Hause treffen dürfen. Hygiene- und Abstandsregeln seien weiter zu beachten.

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  • Sind die Räume zu Hause zu klein, sollten sich nur so viele Personen versammeln, dass die Schutzregeln eingehalten werden können. Der Raum sollte ausreichend gelüftet werden. Wegen des deutlich geringeren Infektionsrisikos sollte man sich aber nach Möglichkeit im Freien verabreden.

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  • Der Personenkreis, mit dem man Kontakt hat, sollte möglichst klein und konstant gehalten werden. Das gelte vor allem für Kinder, bei denen die Schutzmaßnahmen oft nicht konsequent umgesetzt werden könnten.

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  • Veranstaltungen und Versammlungen mit eigenem Hygienekonzept seien separat zu betrachten.

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