Wahlparteitag der FDP Sassenberg-Füchtorf
Ziel ist ein zweistelliges Ergebnis

Sassenberg -

Die FDP Sassenberg-Füchtorf will mit zwei bis drei Sitzen in den nächsten Stadtrat von Sassenberg. Dafür hat sie jetzt ihre Kandidaten nominiert und ihr Wahlprogramm vorgestellt. Außerdem möchte sie das Amt des Bürgermeisters übernehmen und die Mehrheit der CDU verhindern.

Mittwoch, 03.06.2020, 22:01 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 13:36 Uhr
Die Kandidaten der FDP für die Kommunalwahl (v.l.) Sandra Niemerg, Kevin Hagedorn, Stefan Wöstmann, Sven Blüthgen, Johannes Philipper, Kai Offers, Inga Seidel, Dennis Wermeyer, Peter Degen, Rolf Dahlhoff, Martin Hülsmann, Robin Morbach und Christian Rennemeier
Die Kandidaten der FDP für die Kommunalwahl (v.l.) Sandra Niemerg, Kevin Hagedorn, Stefan Wöstmann, Sven Blüthgen, Johannes Philipper, Kai Offers, Inga Seidel, Dennis Wermeyer, Peter Degen, Rolf Dahlhoff, Martin Hülsmann, Robin Morbach und Christian Rennemeier Foto: Marion Fenner

„Wir haben bei dieser Kommunalwahl eine echte Chance, ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen“, ist der Vorsitzende der FDP Sassenberg-Füchtorf, Johannes Phillipper, überzeugt. Antreten wollen die Freidemokraten am 13. September mit einem relativ jungen Team, zu dem auch Frauen gehören. „Zwei bis drei Sitze im Rat wollen wir holen“, sagt der Vorsitzende, der gleichzeitig auch seinen Hut als Bürgermeisterkandidat in den Ring werfen will.

Direktkandidaten

Beim Wahlparteitag am Dienstagabend in der Mensa der Sekundarschule wählten die Mitglieder die Direktkandidaten für die Wahlbezirke. Sandra Mechthild Niemerg tritt im Wahlbezirk Füchtorf 1 an, Kevin Hagedorn in Füchtorf 2 und Stefan Wöstmann in Füchtorf 3. Für Sassenberg kandidieren Christian Rennemeier (Wahlbezirk 1), Rolf Dahlhoff (2), Kai Offers (3), Sven Jürgen Blüthgen (4), Robin Morbach (5), Dennis Wermeyer (6), Inga Seidel (7), Peter Degen (8), Martin Hülsmann (9) und Johannes Jürgen Phillipper (10).

Für die Reserveliste nominierten die FDP-Mitglieder die Personen in folgender Reihenfolge: Johannes Jürgen Phillipper, Sandra Mechthild Niemerg, Peter Degen, Sven Jürgen Blüthgen, Robin Morbach, Kai Offers, Inga Seidel, Stefan Wöstmann, Rolf Dahlhoff, Christina Rennemeier, Kevin Hagedorn, Dennis Wermeyer und Martin Hülsmann. Alle Kandidaten sind einstimmig gewählt worden.

Stadtpark

„Unser Ziel ist es, die Mehrheit der CDU zu brechen“, erklärte Phillipper, „und damit auch den Stillstand zu beenden.“ Die FDP wolle mit ihrem Team mehrere Projekte vorantreiben. Im Blick haben die Partei dabei auch die Mehrzweckhalle in Füchtorf. „Die Aufwertung des Stadtparks und die Sanierung des Freibades liegen uns ebenfalls am Herzen“, betont Phillipper. Es gebe viele Themen, die aus seiner Sicht dringend in Angriff genommen werden müssten. Deshalb sei er bereit, als Bürgermeister zu kandidieren. Unterstützt wird der 31-Jährige bei seiner Kandidatur von der SPD, den Grünen und der Freien Wählergemeinschaft.

„Wenn ich gewählt werde, werde ich den Vorsitz der FDP natürlich niederlegen“, kündigt Phillipper beim Wahlparteitag an. Dann solle Vorstandsmitglied Sven Blüthgen das Amt übernehmen.

Nachhaltigkeit

Blüthgen war es auch, der den Mitgliedern beim Parteitag das Wahlprogramm der FDP vorstellte. Unter anderem wollen die Freidemokraten die Digitalisierung vorantreiben. Auch soll es mehr U3-Betreuungsplätze geben. Des Weiteren soll die Sekundarschule aufgewertet werden. Phillipper könnte sich eine Ausweitung bis zum Abitur vorstellen. „Wir haben Baugebiete mit jungen Familien, diese Kinder sollten im Ort jeden Schulabschluss machen können.“ Auf Nachhaltigkeit will die FDP einen weiteren Schwerpunkt legen. Dazu gehören ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ebenso wie die Nutzung und der Ausbau von erneuerbaren Energien, erklärte Blüthgen. Eintreten wollen die Kandidaten außerdem für eine Weiterentwicklung der Stadt. Dazu gehören neue Wohngebiete und zusätzliche Gewerbeflächen.

„Wichtig ist uns, mit den Menschen im Dialog zu bleiben, neuen Themenfeldern mit Offenheit zu begegnen und einen optimistischen Blick in die Zukunft zu richten“, so Blüthgen abschließend.

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