Aktion Sommerkirche mit fünf Stationen
Entspannte Momente genießen

Sassenberg -

Insgesamt sind vom Liturgieausschuss fünf Stationen in der Pfarrkirchkirche St. Johannes Evangelist aufgebaut worden, die bis zum 9. August genutzt werden können. „Sommerkirche – Gönn‘ dir entspannte Momente“ ist die Aktion überschrieben, die ein Angebot für alle Sassenberger und Besucher ist.

Mittwoch, 22.07.2020, 10:11 Uhr aktualisiert: 22.07.2020, 14:24 Uhr
Martina Gausepohl und Johannes Lohre lassen an der ersten Station die Seele baumeln und genießen die Ruhe unter einem Sonnenschirm in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist
Martina Gausepohl und Johannes Lohre lassen an der ersten Station die Seele baumeln und genießen die Ruhe unter einem Sonnenschirm in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist Foto: Ulrich Lieber

„Hinlegen und die Seele baumeln lassen. Den Geräuschen lauschen, einen Text lesen oder die Gedanken schweifen lassen.“ Dazu werden die Besucher an der ersten Station in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist aufgefordert. Dort stehen zwei Liegestühle und ein Sonnenschirm und vermitteln ein wenig Urlaubsgefühl. Pastoralreferent Johannes Lohre und Martina Gausepohl vom Liturgieausschuss liegen am Montag schon einmal Probe und genießen diesen ruhigen Ort.

Insgesamt sind vom Liturgieausschuss fünf Stationen in der Kirche aufgebaut worden, die bis zum 9. August genutzt werden können. „Sommerkirche – Gönn‘ dir entspannte Momente“ ist die Aktion überschrieben, die ein Angebot für alle Sassenberger und Besucher ist. „Wir haben vor einigen Wochen überlegt, welche Angebote wir machen können. Wir wollen die Kirche öffnen“, erklärt Johannes Lohre.

Hier ist es eben ruhig.

Johannes Lohre

An den einzelnen Stationen können sich die Besucher Gedanken zu vielfältigen Themen machen. Da in diesem Corona-Sommer viele nicht in den Urlaub gefahren sind, bietet die Kirche hier ein Angebot, um einmal an einem besonderen Ort innezuhalten. „Hier ist es eben ruhig“, sagt Lohre. Die Stationen seien selbsterklärend, trotzdem werde er versuchen, so oft wie möglich als Ansprechpartner in der Kirche zu sein.

Die zweite Station trägt den Titel „Spuren hinterlassen“ und dazu ist ein Sandkasten aufgebaut. Mit Schaufel und Harke darf hier ein wenig im Sand gespielt werden. Jeder kann hier seine eigene Spur im Sand hinterlassen. An der dritten Station geht es darum, einfach mal Danke zu sagen. Woran erinnert sich der Besucher besonders gerne? Wofür ist er besonders dankbar? Diese Gedanken kann er auf eine Karte schreiben und diese an die gespannte Wäscheleine hängen.

Hildegard Heitland und Marlies Kraßort vom Liturgieausschuss haben es sich schon am kleinen Planschbecken bequem gemacht und spielen mit dem Wasser. Es soll das Wasser des Lebens symbolisieren. Hier kann jeder einen Stein ins Wasser legen und damit etwas Belastendes loswerden. Die letzte Station ist das bekannte Spiel „Ich packe einen Koffer“. An der Pinwand hängen viele Begriffe und wer noch etwas vermisst, der kann seine eigene Karte schreiben und an der Pinwand befestigen.

Zum Abschluss der Aktion ist am 9. August ein Open-Air-Gottesdienst im Waldstadion geplant. Johannes Lohre lädt hier zu einem ganz entspannten Gottesdienst auf dem Fußballplatz ein, und jeder bringt seine eigene Sitzgelegenheit mit. Dort sollen dann auch die Punkte der fünf Stationen noch einmal eingebunden werden.

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