Johannes Philipper besucht Blumen- und Gartenfreunde
Landschaftsgärtner sollte neuen Stadtpark pflegen

Sassenberg / Füchtorf -

Johannes Philipper besuchte die Blumen- und Gartenfreunde und stellte dabei unter anderem die Planungen für den Stadtpark vor.

Montag, 27.07.2020, 08:07 Uhr aktualisiert: 27.07.2020, 15:56 Uhr
Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper besuchte die Blumen- und Gartenfreunde und stellte ihnen unter anderem das Konzept für die Neugestaltung des Stadtparks vor.
Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper besuchte die Blumen- und Gartenfreunde und stellte ihnen unter anderem das Konzept für die Neugestaltung des Stadtparks vor. Foto: Philipper

Der Vorstand der Blumen- und Gartenfreunde traf sich am Dienstag mit Bürgermeisterkandidat Johannes Philipper bei Familie Möllmann im Waterort zu einem gemeinsamen Austausch. Philipper stellte der Runde den aktuellen Planungsstand für die Umgestaltung des Stadtparks in Sassenberg vor. „Der Park soll deutlich offener und heller werden und mehr für Veranstaltungen genutzt werden können. Entsprechend wird es in Richtung der Hessel einen Platz für eine mobile Bühne geben“, erklärte er.

Die Blumen- und Gartenfreunde begrüßen die Umgestaltung. Dennoch gibt es Bedenken im Hinblick auf die Pflege. „Leider ist die Grünpflege der Stadt nicht ideal und es wäre schade, wenn ein neugestalteter Park gerade zu Beginn nicht ordnungsgemäß gepflegt werden würde“, machte Alexandra Kruse deutlich. Agnes Wittwer schlug vor, die Pflege des neuen Stadtparks zunächst in die Hände eines Landschaftsgärtners zu legen, was auf große Zustimmung in der Runde traf.

Ein weiteres Thema waren öffentliche Grün- und Blühstreifen. „Blühstreifen entlang der Fahrrad- und Wirtschaftswege könnten diese deutlich attraktiver für Fahrradfahrer und Touristen machen“, zeigte sich Sabine Landau überzeugt. Aber was wird als schön empfunden und wie wählt man unter einer Vielzahl von möglichen Saatmischungen die richtige aus? Auf diese Frage hatte Andrea Elverkämper eine Antwort: „Wir könnten in Abstimmung mit den Landwirten, den Hegeringen und der Stadt eine eigene Mischung herstellen, die verschiedene Anforderungen berücksichtigt.“ Philipper zeigte sich begeistert von dieser Idee. „Eine eigene Mischung für Sassenberg und Füchtorf, die durchgängig verwendet wird, könnte das Heimatgefühl stärken“, so der Bürgermeisterkandidat.

Auf große Zustimmung stieß Philippers Vorschlag, bei Neubaugebieten Steinbeete im Vorgarten zu vermeiden. „Wenn es wieder mehr blühende Vorgärten gibt, könnten wir den Vorgartenwettbewerb wieder aufleben lassen“, zeigte sich Elisabeth Möllmann zuversichtlich. Marlies Linke ging sogar noch ein Schritt weiter: „Es sollte eine Verpflichtung geben, auf neuen Grundstücken mindestens zwei Bäume zu pflanzen.“

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