Aktion „Kauf eins mehr“: 18 Kisten Lebensmittel und 739 Euro Geldspenden
Kottenrocker sammeln für LMP

Sassenberg -

Das Kottenrock-Team sammelte am Samstag für den Lebens-Mittel-Punkt. Sie starteten die Aktion „Kauf eins mehr“ und verkauften zudem Merchandise-Artikel der heimischen Bands.

Montag, 27.07.2020, 11:08 Uhr aktualisiert: 27.07.2020, 15:56 Uhr
Das Kottenrock-Team sammelte vor dem Edeka-Markt für den Lebens-Mittel-Punkt (v. l.): Nathaniel Pelster, Tobias Hülsmann, Susanne Wittkamp, Dirk Ulbrich, Roxane Pachulicz, Daniel Dudek und Patrick Ostkamp.
Das Kottenrock-Team sammelte vor dem Edeka-Markt für den Lebens-Mittel-Punkt (v. l.): Nathaniel Pelster, Tobias Hülsmann, Susanne Wittkamp, Dirk Ulbrich, Roxane Pachulicz, Daniel Dudek und Patrick Ostkamp. Foto: Ulrich Lieber

Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Insgesamt 18 Kisten mit Lebensmitteln sammelte das Orga-Team vom Kottenrock-Festival am Samstag vor dem Edeka-Markt Kemper. Sieben Kottenrocker hatten sich am Samstagvormittag mit ihrem Stand dort platziert und starteten für den Lebens-Mittel-Punkt die Aktion „Kauf eins mehr“. Neben den zahlreichen Spenden der Sassenberger Bürger steuerte auch der Edeka-Markt noch ein paar Kisten bei. Aber auch die Bands, die in diesem Jahr auf ihre Auftritte verzichten müssen, beteiligten sich an der guten Aktion. Sie stellten Merchandise-Artikel zur Verfügung, die am Stand verkauft wurden. Da gab es T-Shirts, CDs, LPs, Aufkleber, Feuerzeuge und mehr. „Alle Bands haben ihre Einnahmen komplett gespendet“, erklärte Daniel Dudek .

Neben den Lebensmittelspenden sammelten die Kottenrocker auch Geldspenden und kamen dabei auf die stolze Summe von 739 Euro. Die Firma Pacovis aus Sassenberg steuerte dabei alleine 500 Euro bei. Der Merchverkauf brachte über 200 Euro ein. „Wir danken den Bands Prism, Goodbye,old me, The Empty Court, Intended Use und DeCode & Idealistic Naives“, sagte Dirk Ulbrich.

Die Idee zur Aktion für den Lebens-Mittel-Punkt entstand vor drei Wochen. „Ich habe mal was zum Lebens-Mittel-Punkt gebracht und dort unsere Hilfe angeboten“, berichtete Daniel Dudek. Die Mitglieder des Orga-Teams waren sofort dabei und unterstützten die Aktion. Die heimischen Bands wurden angesprochen und schnell kamen zahlreiche Merchartikel zusammen, die am Samstag angeboten werden konnten.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden und bedanken uns bei allen Spendern“, zog Daniel Dudek ein zufriedenstellendes Fazit. Das Kottenrock-Festival soll im nächsten Jahr wieder stattfinden, und einige der Bands, die für dieses Jahr zugesagt hatten, haben erneut ihre Zusage gegeben. Und dann wird hoffentlich wieder kräftig abgerockt – ohne an Corona denken zu müssen.

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