Open-Air-Gottesdienst als Abschluss der Kirchenaktion
Sich als Gemeinschaft erfahren

Sassenberg -

Mit einem Open-Air-Gottesdienst soll am Sonntag, 9. August, um 18 Uhr die dreiwöchige Aktion „Sommerkirche - Gönn‘ Dir entspannte Momente“ im Waldstadion abgeschlossen werden. Dabei werden auch noch einmal alle fünf Stationen aufgebaut.

Mittwoch, 05.08.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 05.08.2020, 12:56 Uhr
Vor der Station „Ich packe einen Koffer“ werben (v. l.) Johannes Lohre, Michel Dornbusch, Marlies Kraßort und Hildegard Heitland für den Open-Air-Gottesdienst, der am Sonntag den Abschluss der Aktion bildet.
Vor der Station „Ich packe einen Koffer“ werben (v. l.) Johannes Lohre, Michel Dornbusch, Marlies Kraßort und Hildegard Heitland für den Open-Air-Gottesdienst, der am Sonntag den Abschluss der Aktion bildet. Foto: Ulrich Lieber

Die Resonanz auf die Aktion „Sommerkirche – Gönn‘ Dir entspannte Momente“ stimmt Pastoralreferent Johannes Lohre zuversichtlich. „Es wurde gut genutzt, und auch viele Kinder haben geschrieben. Das war süß, und es waren tolle Sachen aus dem Alltag dabei“, schwärmt Lohre von den Karten, die an der Station mit der Wäscheleine aufgehängt wurden. Denn hier konnte jeder seine Gedanken niederschreiben und mitteilen, wofür er dankbar ist. Ein Kind schrieb, dass es für seine Mutter dankbar ist, ein anderes freute sich über die Ferien.

Am Sonntag, 9. August, findet nun um 18 Uhr ein Open-Air-Gottesdienst im Waldstadion zum Abschluss der dreiwöchigen Aktion statt. Dort werden dann alle fünf Stationen aus der Kirche noch einmal aufgebaut und auch Thema des Gottesdienstes sein, den Johannes Lohre mit den Besuchern feiern wird. „Wir wollen die Inhalte der Menschen mit einbauen.“ Jeder kann seine eigene Sitzgelegenheit mitbringen, sei es eine Liege, ein Stuhl oder einfach eine Decke. „Wir wollen es sehr entspannt halten“, verspricht der Pastoralreferent.

Im Gottesdienst soll auch das Thema „Gemeinschaft“ besprochen werden. „Das ist mir ein wichtiges Anliegen“, sagt Lohre. Er möchte, dass sich die Menschen als Gemeinschaft erfahren. Der Gottesdienst wird zudem auf dem Klavier musikalisch begleitet. Und zum Schluss gibt es noch für jeden Besucher etwas zum Mitnehmen. „Das ist eine kleine Überraschung, etwas, dass einem die Last nimmt“, gibt sich Lohre geheimnisvoll. Nach dem Gottesdienst besteht dann für alle die Gelegenheit, ganz entspannt miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Die Stationen konnten und können zu jeder Zeit besucht werden.

Johannes Lohre

Insgesamt hatten Johannes Lohre und der Liturgieausschuss fünf Stationen aufgebaut (WN berichteten), und diese sind noch bis zum Wochenende in der Kirche installiert, bevor sie dann am Sonntag ins Waldstadion gebracht werden. Die positiven Reaktionen spiegeln sich auch im Anliegebuch wider, in das sich jeder Kirchenbesucher eintragen kann. „Das tat gut“, war nur eine der schönen Einträge, über die sich die Organisatoren natürlich sehr freuten.

„Die Stationen konnten und können zu jeder Zeit besucht werden“, erklärt Johannes Lohre. Es gehe darum, dass die Menschen ein wenig zur Ruhe kommen. An Station eins heißt es „Hinlegen und die Seele baumeln lassen.“ Hier können sich die Besucher in einen Liegestuhl legen und entspannen. „Spuren hinterlassen“ heißt es an der zweiten Station, und auch hier haben schon viele Schaufel und Harke genutzt und im Sandkasten Spuren hinterlassen.

An Station drei sagten die Menschen einfach mal Danke und hinterließen ihre Gedanken auf einer Karte. Ein Planschbecken symbolisierte an der vierten Station das „Wasser des Lebens“, in das jeder einen Stein werfen konnte, um Ballast loszuwerden. Schließlich stand an der letzten Station das Spiel „Ich packe einen Koffer“ für die Reise des Lebens. Jeder konnte hier seine persönlich wichtigsten Dinge einpacken.

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