Jahreshauptversammlung des SC Füchtorf
Matthias Pries übernimmt Vorsitz

Füchtorf -

Matthias Pries ist neuer Vorsitzender des SC Füchtorf und sorgt damit für eine Verjüngung an der Spitze des Vereins. Er löst Ewald Pohlschmidt ab, der seit 2014 den Verein geführt hat.

Montag, 10.08.2020, 10:32 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 14:08 Uhr
Der neue Vorstand des SC Füchtorf (v. l.): Thomas Weissen, Anna-Maria Portmann, Katja Schweitzer, Christoph Pundsack, Jutta Spiering, Helmut Benefader, Matthias Pries und Ewald Pohlschmidt.
Der neue Vorstand des SC Füchtorf (v. l.): Thomas Weissen, Anna-Maria Portmann, Katja Schweitzer, Christoph Pundsack, Jutta Spiering, Helmut Benefader, Matthias Pries und Ewald Pohlschmidt. Foto: Ulrich Lieber

Der SC Füchtorf hat einen neuen Vorsitzenden. Der bisherige Beisitzer Matthias Pries übernimmt das Amt von Ewald Pohlschmidt , der seinerseits nun Beisitzer wird. Der Tausch der Ämter sorgt damit für eine Verjüngung an der Spitze, und Matthias Pries hatte gleich die angenehme Aufgabe, Bernhard Rothaus zum Ehrenmitglied zu ernennen. Zudem dankte er Ewald Pohlschmidt mit einem Präsent. Pohlschmidt leitete den SC seit 2014 und übernahm damals in einer schwierigen Zeit das Amt.

Die weiteren Wahlen verliefen zügig und ohne große Überraschungen, denn alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Helmut Benefader bleibt zweiter Vorsitzender, Jutta Spiering führt die Kasse, Katja Schweitzer ist Schriftführerin, Aloys Rüter wurde in Abwesenheit als Sozialwart bestätigt, und Christoph Pundsack erneut zum Beisitzer gewählt. Neu im Vorstand ist Anna-Maria Portmann, die ebenfalls als Beisitzerin tätig sein wird. Die Kasse prüfen im nächsten Jahr Robert Budde und Christian Laumann. Im Anschluss an die Wahlen überreichte Katja Schweitzer ein kleines Präsent an Helmut Benefader für 40 Jahre Vorstandsarbeit.

Wir sind froh, dass wir es überhaupt machen können.

Ewald Pohlschmidt

In Corona-Zeiten ist alles anders, und so musste auch die Jahreshauptversammlung des SC Füchtorf verschoben werden. „Wir sind froh, dass wir es überhaupt machen können“, sagte der Noch-Vorsitzende Ewald Pohlschmidt zur Begrüßung. Rund 50 Sportler des SC hatten den Weg in die Gaststätte Artkamp-Möllers am Sonntagmorgen gefunden.

Nach der Begrüßung berichteten die einzelnen Abteilungen über ihre Aktivitäten. Raphael Pundsack berichtete über die Saison der Senioren, die natürlich wie in allen anderen Sportarten auch, wegen Corona abgebrochen werden musste. Die Damenmannschaft habe nach dem Aufstieg den Anschluss ans Mittelfeld gehalten. Zur neuen Saison konnten ein paar neue Mitspielerinnen gewonnen werden. Die erste Herrenmannschaft hat ein neues Trainergespann und möchte ins gesicherte Mittelfeld. Daniel Kuhlmann berichtete von der Jugendarbeit. Highlight wird wieder die Real-Madrid-Fußballschule im Herbst sein. 40 Teilnehmer haben sich bereits angemeldet und der Sieger wird auf jeden Fall nach Madrid fahren. Auch einen Spargelcup – in abgespeckter Version – soll es wieder geben.

Nicole Gröne stellte die Arbeit der Radsportabteilung vor, die verschiedene Touren absolviert hat, aber für dieses Jahr noch nicht viel planen konnte. Katja Schweitzer hatte die Aufgabe, stellvertretend für die Leichtathletik-, Tanz- und Tennisabteilung zu berichten. Vor allem die Tennisabteilung erfreue sich eines großen Mitgliederzuwachses.

Für die Tischtennisabteilung berichtete Markus Schöne, und für die Turner gab Christina Laumann Auskunft. „Die neue Sporthalle brachte uns einen Schub“, freute sie sich. Regina Wessel rundete die Berichte mit der Yoga-Abteilung ab.

Den Vorstandsbericht trug Helmut Benefader vor, der natürlich den Bau der neuen Sporthalle in den Vordergrund stellte. Nun folge die zweite Stufe mit der Umwandlung der alten Sporthalle in ein Gemeindezentrum. „Von unserer Seite ist alles getan. Wir warten aufs Bauamt“, sagte Benefader. Es sei genügend Druck dahinter, denn alle wollen diese neue Nutzung. Als dritte Stufe sei dann noch der Umbau des alten Sportlerheims zu einem Funktionsgebäude geplant. Hier gelte es, sich Fördermittel zu sichern. „Wir haben alle Unterlagen zusammengestellt. Die NRW-Bank prüft dies nun.“ Wenn alles fertig sei, dann besitze Füchtorf eine „vollkommen perfekte Anlage“.

Jutta Spiering präsentierte den Mitgliedern einen sehr positiven Kassenbericht mit einem schönen Überschuss. So können dann auch die Mitgliedsbeiträge weiter stabil gehalten werden. Zum Abschluss regte Bernhard Rothaus an, den „Schandfleck Aschebahn“ zu beseitigen. Hier sollen nun Gespräche geführt werden.

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