143 Erstklässler in den drei Grundschulen empfangen
Regenbogen spendet Zuversicht

Sassenberg/Füchtorf -

In Zeiten von Corona ist alles anders. Darum waren die Einschulungsfeiern an den drei Grundschulen etwas kürzer als sonst, aber nicht weniger herzlich. 143 Erstklässler starteten ihre Schullaufbahn.

Freitag, 14.08.2020, 07:46 Uhr aktualisiert: 14.08.2020, 12:14 Uhr
Klassenlehrerin Mirjana Gülker schenkt jedem Erstklässler einen Regenbogen, der das Symbol der Hoffnung in Corona-Zeiten ist.
Klassenlehrerin Mirjana Gülker schenkt jedem Erstklässler einen Regenbogen, der das Symbol der Hoffnung in Corona-Zeiten ist.

Insgesamt 143 Erstklässler haben am Donnerstag den Start in die Schule gewagt. Sie wurden an allen drei Sassenberger Grundschulen feierlich empfangen, auch wenn es in Corona-Zeiten ein wenig anders war als sonst. Die Schulen hatten sich zeitlich perfekt aufeinander abgestimmt.

Los ging es um 8 Uhr an der Johannesschule mit einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst auf dem Schulhof. Die Pfarrer Andreas Rösner und Michael Prien gestalteten den Gottesdienst, und die neuen Klassenlehrerinnen Hildegard Schule-Thöner und Jutta Linnemann trugen eine kleine Geschichte zum Regenbogen vor, der ja das Symbol der Hoffnung in der Corona-Zeit ist. Christiane Brenne sorgte am Klavier für den musikalischen Rahmen.

Schule ohne Kinder ist nichts. In diesem Jahr ist alles anders, aber wir freuen uns auf euch.

Maria Erdmann

Schulleiterin Maria Erdmann begrüßte anschließend Eltern und Kinder, die in Dreier-Gruppen und mit Sicherheitsabstand saßen. „Schule ohne Kinder ist nichts. In diesem Jahr ist alles anders, aber wir freuen uns auf euch“, versicherte sie. Die Maskenpflicht gilt auf dem gesamten Schulgelände, aber in der Klasse dürfen die Grundschüler die Maske abnehme. Bevor es in die Klassen ging, gingen Hildegard Schule-Thörner mit der Klasse 1a und Jutta Linnemann mit der Klasse 1b zunächst zum Hände waschen, erst dann durften die Klassenräume betreten werden. In jeder Klasse sind 13 Mädchen und zehn Jungen.

Um Punkt 9 Uhr ging es ab der Nikolausschule weiter. Pfarrer Michael Prien traf hier auf Pastoralreferent Johannes Lohre, die gemeinsam den Gottesdienst gestalteten. Genau wie an der Johannesschule gab es von den neuen Klassenlehrerinnen – Lydia Graffe (1a mit 27 Kindern) und Mirjana Gülker (1b mit 28 Kindern) die Geschichte vom Regenbogen. Christiane Brenne hatte dazu auch das Lied „Ich schenke Dir einen Regenbogen“ im Programm.

„Es ist anders als sonst, ohne Oma und Opa und Geschwister, aber ihr könnt sicher zu Hause noch feiern“, sagte Schulleiterin Stefanie Dilla-Kell. Normalerweise würden die anderen „Nikoläuse“ etwas aufführen, in diesem Jahr könne es aber nur ein Gedicht von zehn Zweitklässlern sein. Das trugen die Kinder souverän vor und ernteten Applaus. Auf dem Weg in die Klasse überreichten die Klassenlehrerinnen den Kindern noch einen Regenbogen als Glücksbringer.

In Füchtorf fand der ökumenische Gottesdienst in der Kirche statt, und hier wartete Pastor Norbert Ketteler auf Michael Prien. Jedes Kind wurde gesegnet, bevor es auf den Schulhof ging. Auch hier gab es Dreiergruppen mit Abstand. Die Patenkinder aus der Klasse drei sangen das Lied „Einfach klasse, dass Du da bist“, zudem wurde ein kleines Gedicht vorgetragen.

Schulleiterin Marlies Borisch begrüßte Eltern und Kinder. „Wir haben wenige Mädchen in diesem Jahr und mussten sie gerecht aufteilen“, berichtete sie. Klasse 1a mit Klassenlehrerin Andrea Schütz mit Co-Klassenlehrerin Astrid Nüvemann hat sechs Mädchen und 14 Jungen, Klasse 1b mit Klassenlehrerin Hilke Cantzen mit Co-Klassenlehrerin Katrin Knüfer startet mit sieben Mädchen und 15 Jungen.

Nach dem gemeinsamen Händewaschen gab es statt des sonst üblichen Spaliers eine Gasse, und die Patenschüler wedelten mit bunten Tüchern, so dass der erste Gang sehr einfach war.

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