Einer für alle vier städtischen Einrichtungen
Förderverein will Kitas stärken

Sassenberg -

Vor gut einem Jahr hat sich der gemeinsame Förderverein für alle vier städtischen Kitas in Sassenberg gegründet. Seither sei schon viel geschafft worden, zog die Vorsitzende Yvonne Wilp jetzt bei der Generalversammlung stolz ein erstes Fazit. Von der massiven Corona-Delle will sich der Vorstand nicht ausbremsen lassen.

Donnerstag, 08.10.2020, 19:17 Uhr aktualisiert: 08.10.2020, 19:20 Uhr
Das Material für eine bunte Pflanzraupe wie hier vor der „Pusteblume“ hat der Förderverein als erstes Projekt allen vier Kitas zur Verfügung gestellt. Die Eltern bedauerten, dass sie wegen Corona selber nicht stärker in den Kitas aktiv werden konnten..
Das Material für eine bunte Pflanzraupe wie hier vor der „Pusteblume“ hat der Förderverein als erstes Projekt allen vier Kitas zur Verfügung gestellt. Die Eltern bedauerten, dass sie wegen Corona selber nicht stärker in den Kitas aktiv werden konnten.. Foto: Ulrike von Brevern

Die städtische Kita in Füchtorf hat schon lange einen, und bei den kirchlichen Einrichtungen ist eine Unterstützung durch die Elternschaft ebenfalls Tradition. Die vier städtischen Kitas in Sassenberg mussten dagegen lange Zeit ganz ohne Förderverein auskommen. Das hat sich geändert. Gründungsvorsitzende Yvonne Wilp blickt stolz auf das erste reguläre Jahr der Vereinstätigkeit zurück – selbst wenn Corona bei dem jungen Verein auch Spuren hinterlassen hat.

Bereits knapp 50 Mitglieder

Die Idee habe schon lange in der Luft gelegen, erzählt Yvonne Wilp von den Anfängen im vergangenen Jahr. „Aber niemand wollte es so recht in die Hand nehmen.“ Um die Kräfte zu bündeln, entschlossen sich motivierte Eltern, einen gemeinsamen Verein für alle Kitas zu gründen. Vereinsziel: „Die gute pädagogische Arbeit der Kitas finanziell zu unterstützen.“ Es geht um das gewisse Extra, das außerhalb des Einrichtungsetats liegt, das ,Es wäre schön es zu haben‘“, beschreibt die zweite Vorsitzende Nina Weiße.

Knapp 50 Mitglieder hat der Verein bereits, freut sich Yvonne Wilp. Neben dem Mitgliedsbeitrag setzt er vor allem auf eigene Aktionen und auf Spenden. Gerade Unternehmen sei ein Verein als Partner oft lieber, betont die Vorsitzende: „Das macht es ihnen deutlich einfacher, als wenn sie Spenden auf das städtische Konto einzahlensollen.“

Der Vorstand des Fördervereins unter Leitung der Vorsitzenden Yvonne Wilp (rechts) und ihrer Stellvertreterin Nina Weiße (vorne) setzt sich aus Eltern und Erzieherinnen der beteiligten Kitas zusammen.

Der Vorstand des Fördervereins unter Leitung der Vorsitzenden Yvonne Wilp (rechts) und ihrer Stellvertreterin Nina Weiße (vorne) setzt sich aus Eltern und Erzieherinnen der beteiligten Kitas zusammen. Foto: Ulrike von Brevern

Geld, das eine Kita für sich eingeworben hat, bekommt sie auch, erklärt Yvonne Wilp das Gemeinschaftsprinzip. Ansonsten werden die Fördermittel möglichst gerecht auf alle vier Einrichtungen verteilt. Bei der Generalversammlung am Mittwoch bat sie die Erzieherinnen im Vorstand, sich Gedanken über weitere Wünsche zu machen. Ein erstes Projekt hat der Verein trotz Corona schon verwirklicht. Vor jeder Kita werden in den kommenden Wochen bunte Pflanzraupen entstehen.

Aktionen mussten ansonsten ausfallen

Aktionen in oder mit den Kitas mussten ansonsten ausfallen. Doch für die Vorweihnachtszeit will sich der Vorstand nicht mehr bremsen lassen. Engagiert diskutierten die Eltern öffentlichkeitswirksame Aktionen wie 2019 am Kemper-Markt, um für weitere Einnahmen zu sorgen. Bei der Generalversammlung wurde der erste gewählte Vorstand weitgehend bestätigt. Einzig Indra Kösters zog sich als Schriftführerin zurück. Stephanie Ebert übernahm. Die Buchführung liegt in den Händen von Regina Buchmüller.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7623568?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Nachrichten-Ticker