Altmaterialsammlung in Sassenberg und Füchtorf
Kleider gegen Kartoffeln

Sassenberg/Füchtorf -

Der Ansturm war größer als gedacht, als in Sassenberg und Füchtorf am Wochenende Altmaterial gesammelt wurde. In Sassenberg, wo Kleidung gegen Kartoffeln eingetauscht werden konnte, brachte ein Spender sogar 160 Kilo Kleidung mit.

Sonntag, 11.10.2020, 23:04 Uhr aktualisiert: 11.10.2020, 23:10 Uhr
Früh füllte sich der für die Altkleiderspenden vorgesehene Container der Sassenberger Kolpingsfamilie, der Landjugend und des DRK-Ortsvereins. Im Einsatz waren hier Josef Lackamp, Anton Röhl, Philipp Ruhe, Meike Schwerter, Mattes Ruhe, Paul Twehues, Jutta Zimmermann und Christina Peitz (großes Foto).
Früh füllte sich der für die Altkleiderspenden vorgesehene Container der Sassenberger Kolpingsfamilie, der Landjugend und des DRK-Ortsvereins. Im Einsatz waren hier Josef Lackamp, Anton Röhl, Philipp Ruhe, Meike Schwerter, Mattes Ruhe, Paul Twehues, Jutta Zimmermann und Christina Peitz (großes Foto). Foto: Christopher Irmler

Strahlende Gesichter bei den Organisatoren dank rekordverdächtiger Zahlen: Die Altmaterialsammlungsaktion übertraf alle Erwartungen. Am Raiffeisenmarkt baten rund 40 Aktive von DRK , KLJB und Sassenberger Kolpingsfamilie um Altkleiderspenden. Die Resonanz sprach für sich. „Hier ist echt der Bär los. Eigentlich wollten wir die Aktion von 9 bis 14 Uhr anbieten, aber hier standen schon um 8 Uhr Leute an. Es klappt bisher super, alle halten sich an die Abstandsregeln und tragen Maske“, freute sich Meike Schwerter vom DRK-Ortsverein.

„Manche bringen 60 Kilogramm Kleidung als Spende mit, der Bestwert liegt sogar bei 160 Kilo. Wir haben mit einem gewissen Ansturm gerechnet, aber nicht so viel.“ Somit war bereits am Vormittag klar, dass die Ergebnisse der Vorjahre deutlich übertroffen werden würden. Und auch die mit drei Transportern und einem Traktor durchgeführte Sammlung von Altpapier stellte sich als durchaus ergiebig heraus.

In Füchtorf feierte ein neuer Ansatz Premiere. So nahmen acht Aktive der Füchtorfer Kolpingsfamilie an der Reithalle Altkleider- und Altpapierspenden entgegen. „Es ist ein Kommen und Gehen“, zog Vorsitzender Josef Obermeyer ein positives Zwischenfazit. Die Entscheidung für den neuen Standort sei wohl richtig gewesen. Und tatsächlich reihte sich Fahrzeug an Fahrzeug; zügig wurden die Kartons und Beutel in den jeweiligen Containern verstaut. „Wir sind sehr zufrieden.“

Im Vorfeld hatten die Beteiligten bekanntgegeben, auf das Abfahren der Straßen – abgesehen von vorherigen Anmeldungen durch Einzelpersonen – zu verzichten. „Es haben nur sehr wenige um Abholung gebeten.“ Entsprechend dürfte sich die Kolpingsfamilie bestätigt fühlen. „Das dürfte unser Konzept für die Zukunft sein. Wir hatten sonst sechs oder sieben Fahrzeuge, die durch die Gegend gefahren sind. Auch das kostete uns Geld.“

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