Herbstprüfung beim Schäferhundeverein Sassenberg
Vierbeiner präsentieren sich gehorsam

Sassenberg -

Bei der Herbstprüfung des Schäferhundevereins, Ortsgruppe Sassenberg, standen gleich zwei Prüfungen auf dem Programm: die Begleit- und Rettungshundeprüfung. Insgesamt 16 Mensch-Hund-Teams stellten sich den kritischen Augen des Richters Heiko Grube aus Melle, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Die Prüfungsleitung für den Tag hatte Werner Schlinkert, Landesgruppen-Beauftragter für Spezialhundeausbildung.

Dienstag, 27.10.2020, 21:42 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 21:50 Uhr
Die Vereinsmitglieder des SV OG Sassenberg Andrea Stindl mit Simba, Angela Barzik mit Lucy, Claudia Rosseck mit I'huna von der Patterner Mühle, Paul Micke-Peters mit Dakota von der Angelfranken, Caren Wollenweber mit Lotta und Tabea Hemmesmann mit Liesa Lotta vom Kellergeist haben die Begleithundeprüfung erfolgreich bestanden.
Die Vereinsmitglieder des SV OG Sassenberg Andrea Stindl mit Simba, Angela Barzik mit Lucy, Claudia Rosseck mit I'huna von der Patterner Mühle, Paul Micke-Peters mit Dakota von der Angelfranken, Caren Wollenweber mit Lotta und Tabea Hemmesmann mit Liesa Lotta vom Kellergeist haben die Begleithundeprüfung erfolgreich bestanden. Foto: Jaqueline Kaldewey

Bei bestem Wetter und mit aufgeregten Hundeführern begann die Herbstprüfung des Schäferhundeverein (SV), Ortsgruppe Sassenberg, in einem Waldstück in Warendorf. Dort legten die Prüflinge den ersten Teil ihrer Rettungshundeprüfung ab: die Flächensuche. Nacheinander durften die Rettungshunde unter der Leitung ihrer Hundeführer das abgesteckte Gelände im Wald ohne Halsband und Leine und vor allem selbstständig nach menschlicher Witterung durchsuchen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Eignungsprüfung

Die Hunde wurden in verschiedenen Prüfungsstufen, wie der Eignungsprüfung und der Rettungshundeprüfung (RH) für Fortgeschrittene vorgeführt. Hatte ein Hund eine Person entdeckt, zeigte er diese durch lautes Bellen an und das so lange, bis der Hundeführer mit dem Richter am gefundenen Menschen eingetroffen war.

Auf dem Vereinsgelände des SV OG Sassenberg fand dann der zweite Teil der Rettungshundeprüfung statt. Dort wurden die Führigkeit und Gewandtheit des Hundes an verschiedenen Hindernissen und Geräten überprüft. So mussten die Hunde in der Freifolge schussfest sein, eine Brücke passieren, durch einen Tunnel laufen und unangenehmes Geländeüberqueren. „Die verschiedenen Aufgaben eines Rettungshundes zeigen, wie vielfältig Hunde sind und zu welcher Leistung sie zusammen mit ihren Menschen in der Lange sind“, erzählte Richter Heiko Grube , der selbst Rettungshunde ausbildet.

Qualifikation

In der Eignungsprüfung Fläche sicherte sich Jan Koch mit seinem Deutschen Schäferhund „Credence vom Haus Lohe“ den ersten Platz. Das ambitionierte Team meisterte die Aufgabe souverän und erhielt 184 von 200 möglichen Punkten. Bärbel Moritz und ihr Australian Shepherd „Jamie“ landetet mit 173 Punkten auf dem zweiten Platz. Anke Baumjohann schaffte es mit ihrem Mischlingsrüden „Bruno“ und 167 Punkten auf den dritten Platz. In der RH 2 erreichte Petra Lerche, zweite Vorsitzende in der Ortsgruppe Sassenberg, mit ihrem Deutsch Schäferhund „Zenjo von der Schiffslache“ ein Gesamtergebnis von 270 Punkten und landete somit auf den ersten Platz. Mit diesem Ergebnis hat sich das Mensch-Hund-Team für die Bundessiegerprüfung für Rettungshunde qualifiziert, die bereits am 5. November in Bamenohl stattfindet. Den zweiten Platz sicherten sich Claudia Koch und ihr Rüde „Tigga vom Haus Lohe“. Lydia Fündling schaffte es mit ihrer Deutschen Schäferhündin „Amy von Charlie Oscar“ und 240 Punkten auf den dritten Platz.

Rettungshundeprüfung

Neben der Rettungshundeprüfung nahmen acht Teilnehmer an der Begleithundeprüfung teil, die Voraussetzung und somit auch die Grundlage für weitere Prüfungen und Aktivitäten im Hundesportbereich ist. Dabei wird der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit geprüft.

„Ein Hund ist niemals ein Sportgerät, sondern ein ständiger Begleiter und deswegen ist es wichtig, dass wir unsere Hunde gut sozialisiert und gut trainiert haben, sodass sie sich im öffentlichen Raum benehmen“, betonte Heiko Grube und fuhr für den zweiten Teil der Begleithunde-Prüfung in die Stadt. Mitten im Ort, umgeben von Fußgängern, Rad- und Autofahrern, wurde die Alltagstauglichkeit der Hunde geprüft. Die Prüfung bestanden: Gudrun Gockel mit Crisby vom Bichelbach, Angela Barzik-Naber mit Lucy, Caren Wollenweber mit Lotta, Tabea Hemmesmann mit Liesa Lotta vom Kellergeist, Paul Micke-Peters mit Dakota von den Angelfranken, Claudia Rosseck mit I’huna von der Patterner Mühle und Andrea Stindl mit Simba.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7650996?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Nachrichten-Ticker