Heimatverein bereits zum zweiten Mal geehrt
Klimaschutzpreis für den Füchtorfer Waldlehrpfad

Sassenberg -

Bereits zum zweiten Mal hat der Heimatverein Füchtorf mit einem Projekt den Klimaschutzpreis gewonnen. Der in diesem Jahr angelegte Waldlehrpfad wurde von der heimischen Jury, die aus den Mitgliedern des Infrastrukturausschusses besteht, als preiswürdig angesehen.

Freitag, 20.11.2020, 18:00 Uhr
Preisübergabe am Waldlehrpfad (v.l.): Maria Kemker (Westenergie), Bürgermeister Josef Uphoff, Marlies Borisch (Heimatverein), Guido Fischer (Ratsherr), Ferdinand Freiherr von Korff, Clemens Knappheide, der stellvertretende Bürgermeister Johannes Philipper sowie Manfred Rickhoff
Preisübergabe am Waldlehrpfad (v.l.): Maria Kemker (Westenergie), Bürgermeister Josef Uphoff, Marlies Borisch (Heimatverein), Guido Fischer (Ratsherr), Ferdinand Freiherr von Korff, Clemens Knappheide, der stellvertretende Bürgermeister Johannes Philipper sowie Manfred Rickhoff Foto: Ulrike von Brevern

Bereits zum zweiten Mal ist in Sachen Klimaschutzpreis die Entscheidung der örtlichen Jury für ein Projekt des Heimatvereins Füchtorf gefallen. Clemens Knappheide, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, konnte die Urkunde über den „Westenergie Klimaschutzpreis“, der mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden ist, am Donnerstagnachmittag aus den Händen von Westenergie-Regionalmanager Manfred Rickhoff in Empfang nehmen.

Nachdem im Jahr 2007 das Schwalbenhaus gewürdigt worden war, das der Heimatverein an der Lohmannstraße errichtet hatte, stand in diesem Jahr der neue Waldlehrpfad am Herrenhaus Harkotten im Mittelpunkt. Westenergie ist gerade aus dem Netzbereich der Innogy hervorgegangen, die den Klimaschutzpreis bereits zum 15. Mal in Sassenberg vergibt, berichtete Rickhoff.

Ihr habt jedes Jahr schöne Projekte.

Bürgermeister Josef Uphoff

Gleich mehrere Gründe hätten den Infrastrukturausschuss, der die örtliche Jury bildet, dazu bewogen, dem Heimatverein erneut den Preis zuzuerkennen, sagte Bürgermeister Josef Uphoff in seiner Laudatio im Forst vor Haus Harkotten. „Ihr habt jedes Jahr schöne Projekte. Diese Nachhaltigkeit wollen wir ausdrücklich würdigen.“ Zudem werde der Charakter des Waldlehrpfades als Gemeinschaftsprojekt von Verein, Schule und den Eigentümerfamilien des Forstes anerkannt.

Interesse am Wald

„Ein schönes Projekt“, wertete auch Rickhoff. „So etwas hatten wir meines Wissens nach noch nicht.“ Der heimische Wald, maßgeblicher Baustein für den Klimaschutz, sei unbestritten in einem schlechten Zustand. Umso wichtiger sei es, entsprechende Kenntnisse gerade an die jüngere Generation weiterzugeben.

Ferdinand Freiherr von Korff verwies darauf, dass erste Planungen für einen solchen Lehrpfad schon vor rund zehn Jahren bestanden. Gerade zur gegenwärtigen Corona-Zeit beobachte er aber auch ein besonderes Interesse am Wald. „Die beiden Parkplätze reichen am Wochenende kaum aus.“

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