Bernhard Daldrup im Gespräch
Sassenberg profitiert von Corona-Hilfen

Sassenberg -

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kommunen standen bei dem turnusmäßigen Gespräch des SPD-Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup und des Sassenberger SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Franke mit Bürgermeister Josef Uphoff im Vordergrund.

Montag, 23.11.2020, 17:41 Uhr
Zum Meinungsaustausch trafen sich (v.l.) Josef Uphoff, Bernhard Daldrup und Michael Franke.
Zum Meinungsaustausch trafen sich (v.l.) Josef Uphoff, Bernhard Daldrup und Michael Franke. Foto: Ulrike von Brevern

„Das Jahr 2021 dürfte aus dem Blickwinkel des kommunalen Haushalts der Stadt Sassenberg beherrschbar sein“, äußerte sich Bürgermeister Josef Uphoff zuversichtlich. „Es wird aber noch Spätfolgen geben, deren Umfang man wahrscheinlich erst 2022 oder 2023 vollständig überblicken kann“, so Uphoff weiter.

Bernhard Daldrup betonte, dass die Kommunen auch davon profitierten, dass Corona-Soforthilfen an Soloselbstständige und Kleinunternehmen fließen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD : „Es geht hier um Multiplikatorwirkungen vor Ort, auch konkret in Sassenberg. Menschen, die auch in der Krise noch Einkommen zur Verfügung haben, können vor Ort Geld zum Beispiel im Einzelhandel oder der Gastronomie ausgeben. Addiert sind rund 2,1 Millionen Euro solcher Hilfen nach Sassenberg geflossen“, so Daldrup.

„Perspektivisch“, so fügte der SPD-Bundestagsabgeordnete anschließend hinzu, „wird es auch Entwicklungen geben, die in der Corona-Pandemie ihren Ursprung nahmen und eventuell noch länger Trend-prägend sein werden. Es gibt etwa die Entwicklung seit Pandemiebeginn, dass Menschen Oberzentren meiden und lieber vor Ort kaufen.“

„Hoffentlich kann eine kleine Kommune wie Sassenberg von einem solchen Trend profitieren und eine diverse Einzelhandelslandschaft halten“, ergänzte Michael Franke.

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